Wegen grobem Foulspiel
Nati-Juwel fliegt bei Freiburg-Sieg mit Rot vom Platz

Der SC Freiburg feiert am 21. Bundesliga-Spieltag im ausverkauften Heimstadion einen knappen 1:0-Sieg gegen Werder Bremen. Nati-Spieler Johan Manzambi sieht bei Freiburg in der 52. Minute die Ampelkarte.
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Johan Manzambi feiert mit Freiburg einen 1:0-Sieg gegen Werder Bremen.
Foto: Getty Images

Im ausverkauften Freiburger Stadion feiert der SC Freiburg einen hart erkämpften 1:0-Sieg gegen Werder Bremen. Es ist das Bundesliga-Debüt für Werders neuen Trainer Daniel Thioune, dessen Team nach zuletzt zehn sieglosen Partien dringend ein Erfolgserlebnis braucht. Doch die Breisgauer, angestachelt von ihrer Heimstärke von zuletzt drei Siegen in Folge zu Hause, zeigen von Beginn an, dass sie bereit sind.

Das Spiel startet schwungvoll, Bremen agiert zunächst mutig, doch die ganz grossen Chancen lassen zunächst auf sich warten. Mit dem ersten gefährlichen Angriff schlägt Freiburg eiskalt zu: In der 13. Minute zieht Jan-Niklas Beste nach Vorarbeit von Nati-Spieler Manzambi vom rechten Strafraumeck ab und schlenzt den Ball unhaltbar ins lange Eck – das 1:0 für Freiburg!

Werder bleibt danach aktiv, Njinmahs Fallrückzieher bringt jedoch ebenso wenig Zählbares wie ein starker Kopfball von Matanović, den Freiburg-Keeper Atubolu glänzend pariert. Nach dem Führungstreffer verflacht die Partie, der SC steht kompakt, die Hansestädter finden selten Wege durch die Freiburger Defensive.

Manzambi fliegt nach VAR-Konsultation vom Platz

Nach der Pause ändert sich das Bild, als Manzambi in der 52. Minute nach einem Tritt auf die Wade von Deman unter die Dusche muss. Zunächst sieht der Nati-Mittelfeldspieler nur Gelb, der VAR schickt Schiri Aytekin jedoch an den Bildschirm. Dieser revidiert seinen Enstcheid und verweist Manzambi des Feldes.

So muss Freiburg plötzlich in Unterzahl weiterspielen. Bremen erhöht den Druck und sucht energisch den Ausgleich, doch die Breisgauer kämpfen tapfer. Freiburg gelingt es so beinahe, die Führung auszubauen. Der Treffer von Suzuki zählt wegen eines vorangehenden Foulspiels aber nicht. Mehrere Bremer Chancen bleiben in der Folge ungenutzt, weil Atubolu im Freiburger Tor die Null mit starken Paraden festhält.

Während Freiburg moralisch gestärkt ins Pokal-Viertelfinale geht (Dienstag, 20.45 Uhr), bleibt für Thioune und Werder nur die bittere Erkenntnis: Auch im elften Anlauf gibt es keinen Dreier – Bremen steckt weiter tief im Tabellenkeller fest.

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Werder Bremen
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