Favre deutet Rücktritt als BVB-Trainer an
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Wirbel nach Niederlage
Favre deutet Rücktritt als BVB-Trainer an

Nach der 0:1-Pleite gegen die Bayern sorgt Dortmund-Trainer Lucien Favre (62) für Aufmerksamkeit. Verlässt er den Ruhrpott von sich aus?
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Lucien Favre und Dortmund haben den Klassiker gegen die Bayern verloren.
Foto: keystone-sda.ch
Marco Mäder

Der eine oder andere BVB-Fans dürfte schon zweimal leergeschluckt haben, als er am Dienstagabend die Startaufstellung seiner Dortmunder gesehen hat. Trainer Lucien Favre lässt mit Jadon Sancho und Emre Can gleich zwei Hochkaräter vorerst draussen.

«Ich hätte anders aufgestellt», kritisiert «Sky»-Experte und Fussball-Legende Lothar Matthäus auch gleich nach der 0:1-Pleite der Dortmunder im Spitzenspiel gegen die Bayern. Auch Can versteht seine Nicht-Nomination nur bedingt. «Ich habe gehofft, dass ich spiele. Aber ich muss es akzeptieren. Ich glaube aber, man kann darüber diskutieren», sagt er nach der Partie ins «Sky»-Mikrofon.

Favre wehrt sich. «Can braucht ein paar Tage. Er hat nur ein Training mit der Mannschaft gemacht. Und bei Jadon müssen wir aufpassen, dass er sich nicht wieder verletzt. Er ist bereit, er kann etwas mehr als eine Halbzeit spielen, aber für mehr wird es schwierig.»

Gibt Favre seinen Rücktritt?

Dann wird Favre vom «Sky»-Reporter gefragt, ob Titel mit ihm einfach nicht möglich seien. Der Schweizer antwortet etwas genervt: «Das sagt man hier seit Monaten. Ich weiss, wie es geht und werde darüber in ein paar Wochen sprechen. Ich bleibe ruhig.»

Oha, kündigt hier Favre etwa seinen Abgang an? Ja! Glaubt zumindest Matthäus. «Ich habe mir gleich gedacht: Favre weg, Niko Kovac kommt. Das waren die ersten Gedanken nach seiner Aussage. Ich rede in ein paar Wochen, heisst: Es gibt ein Statement, ein klares Statement», spekuliert Matthäus.

Laut «Bild» hat der BVB schon Favre-Alternativen in der Hinterhand. In den letzten Wochen sollen die Klub-Bosse Kontakt zu Ex-Bayern-Coach Niko Kovac (48) gehabt haben. Absoluter Wunschkandidat dürfte Leipzigs Julian Nagelsmann (32) sein – dieser ist bei RB jedoch bis 2023 gebunden.

Reif stärkt Favre den Rücken

Rückendeckung bekommt Favre immerhin von TV-Experte Marcel Reif. Zu BLICK sagt der 70-Jährige: «Favre hat sich nicht vercoacht. Dazu waren die Bayern einfach zu gut. Niemand wird ihn in Frage stellen. Wenn Dortmund hoch verloren hätte, dann hätte man etwas sagen können.»

Noch sind sechs Runden in der Bundesliga zu spielen. Nach der 0:1-Pleite der Dortmunder gegen die Bayern ist das Titelrennen aber so gut wie gelaufen. Ob Favre nun in den nächsten Wochen auf BVB-Abschiedstour geht? Das bleibt abzuwarten.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
23
64
60
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
23
27
52
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
23
19
46
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
23
12
43
5
RB Leipzig
RB Leipzig
23
12
41
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
22
15
39
7
SC Freiburg
SC Freiburg
23
-3
33
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
23
-3
31
9
Union Berlin
Union Berlin
23
-8
28
10
FC Augsburg
FC Augsburg
23
-13
28
11
Hamburger SV
Hamburger SV
22
-7
26
12
1. FC Köln
1. FC Köln
23
-6
24
13
FSV Mainz
FSV Mainz
23
-12
22
14
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
23
-13
22
15
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
23
-16
20
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
23
-18
20
17
Werder Bremen
Werder Bremen
23
-21
19
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
23
-29
14
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