Schalke-Star droht nach Spuck-Skandal eine Mega-Strafe
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Schalke-Star sorgt für Skandal:Hier spuckt Kabak seinen Gegenspieler an

Kabak bittet um Entschuldigung
Schalke-Star droht nach Spuck-Skandal eine Mega-Strafe

Die Spuck-Szene während des Spiels Schalke – Werder (1:3) sorgt in der Bundesliga für hitzige Diskussionen. Ozan Kabak krebst nach der Aktion zurück, andere fordern gnadenlose Konsequenzen.
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Ozan Kabak sorgt im Spiel gegen Werder für einen Eklat.
Foto: imago images/Kirchner-Media

Es ist der Aufreger des Bundesliga-Spieltags! Nach einer knappen halben Stunde checkt Schalke-Verteidiger Ozan Kabak Gegenspieler Ludwig Augustinsson zu Boden, anschliessend spuckt er beim Vorbeigehen in Richtung des Bremers. Der Schiedsrichter und der VAR übersehen die Aktion. Kabak kommt ungeschoren davon …

Nach der Partie aber geht der Sturm der Entrüstung los. Werder-Trainer Florian Kohfeldt poltert: «Wenn man das gesehen hätte, hätte man keine Sekunde darüber nachdenken müssen, was passiert. Es ist eine glasklare Rote Karte.»

War es Absicht? «Ja!», findet «Sky»-Experte Lothar Matthäus: «Das muss ein Nachspiel haben. Das ist mitunter das Schlimmste, was dir als Spieler passieren kann.» Der mittlerweile entlassene Schalke-Coach David Wagner probiert derweil nach Abpfiff, seinen Spieler in Schutz zu nehmen. Er erklärt bei «Sky»: «Es sieht auf jeden Fall unschön aus, aber ich kenne Ozan. Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass das keine Absicht war. Ich weiss, es sieht aus, als wäre es Absicht, aber ich kenne Ozan. Das ist ein unglückliches Bild. Aber Ozan ist keiner, der jemanden absichtlich anspuckt.»

«Sperre kann nicht lange genug sein»

Der frühere Schalke-Trainer Peter Neururer ist da ganz anderer Meinung. In der TV-Sendung «Doppelpass» auf «Sport 1» fordert er: «Das muss richtig sanktioniert werden. Die Sperre kann gar nicht lange genug sein.» Neururer vergleicht die Spuck-Aktion mit der kürzlichen Attacke von HSV-Profi Toni Leistner auf einen Fan auf der Tribüne: «Wenn Leistner für seine Aktion vier bis fünf Spiele pausieren muss, dann ist das im Prinzip eine ganze Saison, wenn man es ins Verhältnis setzt.»

Und was sagt Kabak dazu? Der Schalke-Abwehrmann, der im Verlaufe des Spiels doch noch mit Gelb-Rot vom Platz flog, postet auf Twitter eine Entschuldigung und versichert: «Es war keine Absicht, die Sicht von Aussen täuscht. Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. Dies war sehr unglücklich. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig.»

Eine Spielsperre hat Kabak wegen seines Platzverweises schon mal auf sicher. Werden ihm jetzt wegen des Spuck-Skandals noch mehr aufgebrummt? Die «Bild» berichtet von sechs Wochen Sperre, das definitive Urteil ist aber noch nicht da. (mpe)

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