Bürki leistet sich unfassbaren Bock im Spitzenspiel
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Kopfballvorlage für Werner:Bürki leistet sich unfassbaren Bock im Spitzenspiel

Guerreiro verteidigt «schülerhaft»
Drei BVB-Böcke im Topspiel

Mit drei individuellen Patzern bringt sich Borussia Dortmund um einen Sieg gegen Bundesliga-Leader Leipzig. Als «schwer zu akzeptieren» bezeichnet Trainer Lucien Favre das 3:3.
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BVB-Goalie Roman Bürki zeigt in der ersten Halbzeit zwei spektakuläre Paraden.
Foto: keystone-sda.ch

80'000 Fans erleben am Dienstagabend im Dortmunder Fussball-Tempel ein berauschendes Bundesliga-Spitzenspiel. Einzig das Resultat trübt die Sicht durch die gelb-schwarze Fanbrille. «Das ist schwer zu akzeptieren», sagt der Schweizer Trainer Lucien Favre über das 3:3 gegen Tabellenführer Leipzig. «Wir hätten alle drei Tore verhindern können. Für uns ist der Punkt zu wenig», meint auch BVB-Captain Marco Reus. Tatsächlich dominiert Dortmund die komplette erste Halbzeit, führt dank einem Weigl-Weitschuss und einem Brandt-Kabinettstückchen mit 2:0.

Dass es doch nicht zum Sieg reicht, liegt an drei individuellen Fehlern nach der Pause:

  • Das 1:2 legt Goalie Roman Bürki mit einem missratenen Kopfball Leipzig-Stürmer Timo Werner pfannenfertig auf. «Ich wollte den Ball eigentlich noch weiter zur Seite köpfeln – ich bin halt kein Spieler. Aber das kann mal vorkommen. Ich hatte sonst genügend Saves heute», sagt der Schweizer. Tatsächlich wurde er dank seinen spektakulären Paraden Minuten zuvor noch mit «Bürki, Bürki»-Rufen von den Fans in die Pause verabschiedet.
  • Wenig später leistet sich auch der andere BVB-Held aus der ersten Halbzeit einen Aussetzer: Regisseur Julian Brandt spielt einen haarsträubenden Rückpass genau in den Lauf von Werner, dessen 18. Saisontreffer dann nur noch Formsache ist. «Weil er nicht aus dem Abseits kommen wollte, stand er da halt goldrichtig. In dem Fall war das sehr positiv für uns», sagt Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann über Werner, der in der Torschützenliste mit Bayerns Robert Lewandowski gleichzieht. «Zum Glück bist du so faul», meint Nagelsmann scherzhaft zu seinem Knipser.
  • Nachdem Sancho den BVB zwischenzeitlich mit seinem 3:2 wieder in Front bringt, ist die Reihe dann an Raphaël Guerreiro: Der Linksaussen lässt in seinem Rücken den Leipziger Mukiele entwischen. Bürki kann zwar noch klären, gegen Schicks Nachschuss zum 3:3 ist er aber machtlos. Sky-Experte Didi Hamann bezeichnet Guerreiro Defensiv-Verhalten als «schülerhaft».

Anstatt bis auf einen Zähler zum Leader aufzuschliessen, bleibt der Dortmunder Rückstand bei vier Punkten. Mit welchem Handicap sich der BVB in die Winterpause verabschiedet, wird sich am letzten Spieltag vor Weihnachten entscheiden, wenn Favre und Co bei Hoffenheim antreten. Ob Jadon Sancho am Freitag mittun kann, ist fraglich. Der Engländer muss gegen Leipzig mit Oberschenkelproblemen vom Platz. (cmü)

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
32
81
83
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
32
33
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
32
21
62
4
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
32
23
58
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
32
20
58
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
32
16
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
32
-8
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
32
-3
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
32
-14
40
10
FSV Mainz
FSV Mainz
32
-9
37
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
32
-13
35
12
Hamburger SV
Hamburger SV
32
-15
34
13
Union Berlin
Union Berlin
32
-20
33
14
1. FC Köln
1. FC Köln
32
-8
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
32
-20
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
32
-25
26
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
32
-28
26
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
32
-31
23
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