Bremen-Fans wollen Stadion stürmen Gladbach-Rose geht auf Kritiker los Wolfsburg-Sportchef rastet aus
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Fans wollen Stadion stürmen:In der Bundesliga ist die Hölle los

Finales Feuerwerk
In der Bundesliga ist die Hölle los

Emotionen pur in der Bundesliga. Als alle Entscheidungen gefallen sind, gibts keine Zurückhaltung mehr. Weder in Bremen, noch bei Gladbach oder in Wolfsburg.
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Bremer Fans im Weserstadion (September 2020): Dieses Mal nach dem Abstieg schlägt die Stimmung um.
Foto: imago images/Team 2

Was für ein Drama in der letzten Bundesliga-Runde!

Zum grossen Knall kommts in Bremen. Werder steigt nach 41 Jahren ab. Die legendären Nordderbys gegen Hamburg steigen nächste Saison in der 2. Bundesliga.

Hunderte Fans verfolgen das Drama ausserhalb des Weserstadions. Nach dem Abpfiff kippt die Stimmung. Die Werder-Anhänger skandieren Parolen gegen die Klub-Führung. Die Polizei beordert Verstärkung und einen Wasserwerfer zum Stadion, um die Fans im Zaum zu halten.

Werder flüchtet durch den Hinterausgang

Es kommt gemäss «Bild» zu chaotischen Szenen. Einige Fans wollen das Stadion stürmen, es fliegen Flaschen. Die Polizei drängt die Fans mit Pfefferspray zurück.

Den Bossen und den Spielern war die Lage zu heiss: Alle haben die Arena durch einen Hinterausgang auf der anderen Stadionseite verlassen. Erst als die Polizei das über Lautsprecher bekannt gibt, gehen die Fans nach Hause.

Marco Rose erklärt sich

Aber auch bei Bremens Gegner Gladbach ist die Luft dick. Die Borussia verpasst die Europacup-Plätze. Doch nach dem Spiel attackiert Trainer Marco Rose die Kritiker, die in den letzten Wochen einen Zusammenhang zwischen seinem Wechsel zu Dortmund und dem Gladbacher Absturz erkannt haben.

«Es wurden Probleme zwischen mir und den Jungs aufgemacht, die es nie gab!», sagt Rose, «natürlich waren die Jungs enttäuscht nach meiner Entscheidung. Doch daraus wurde menschliche Enttäuschung gemacht.»

Doch der baldige BVB-Coach muss einräumen: «Dass dann tatsächlich die Ergebnisse gefehlt haben, hat es sehr schwierig gemacht. Denn wenn du die Ergebnisse hast, ist es egal, ob du eine Ausstiegsklausel hast oder einfach gehst. Doch für mich war es nie ein Thema, einfach aufzuhören.»

Wolfsburg: Ärger trotz Euphorie

Im Europacup, sogar in der Champions League, steht Wolfsburg. Aber die Nerven liegen beim VfL trotzdem blank. Es geht um den wohl bevorstehenden Abgang von Trainer Oliver Glasner, der mit Geschäftsführer Jörg Schmadtke das Heu nicht auf derselben Bühne hat.

Als Sportchef Marcel Schäfer in einem TV-Interview bei Sky danach gefragt wird, flippt der Ex-Spieler aus: «Glasner hat Vertrag. In der Halbzeit finde ich so eine Frage unverschämt!» Schäfer ist auch nach dem Interview kaum noch zu beruhigen, gestikuliert wild weiter. (md)

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
30
80
79
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
30
30
64
3
RB Leipzig
RB Leipzig
30
22
59
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
30
20
56
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
30
15
54
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
30
19
52
7
SC Freiburg
SC Freiburg
30
-4
43
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
30
-2
42
9
FC Augsburg
FC Augsburg
30
-16
36
10
FSV Mainz
FSV Mainz
30
-9
34
11
Union Berlin
Union Berlin
30
-18
32
12
1. FC Köln
1. FC Köln
30
-7
31
13
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
30
-14
31
14
Hamburger SV
Hamburger SV
30
-15
31
15
Werder Bremen
Werder Bremen
30
-18
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
30
-25
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
30
-25
24
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
30
-33
19
Champions League
UEFA Europa League
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Relegation Play-Offs
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