Das spricht für und gegen Alex Frei
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Die Trainer-Suche in Basel:Das spricht für und gegen Alex Frei

Favre, Schneider, Breitenreiter und Zeidler – die Schweiz steckt mittendrin
Trainer-Beben in der Bundesliga

Trainer-Wahnsinn in der Bundesliga! Gleich sechs (!) Klubs suchen einen neuen Trainer. Wie heiss Gladbachs Flirt mit Lucien Favre (65) ist. Und welche Trainer aus der Schweiz noch Thema werden könnten.
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Rückkehr nach Gladbach? Lucien Favre könnte bald wieder Borussia-Trainer sein.
Foto: Blicksport
Andreas Böni

Das verrückte Trainer-Roulette in der 1. Bundesliga und 2. Bundesliga – den ersten Posten wird ein Schweizer übernehmen. So unterschreibt Marc Schneider (41), der 41-jährige Ex-Trainer des FC Thun, beim Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth.

Die grosse Frage: Werden weitere Trainer aus der Schweiz in der Bundesliga übernehmen? Blick erklärt die Situation bei den Vereinen – und welche Trainer in der Bundesliga hoch gehandelt werden.

Borussia Mönchengladbach

Keine Frage, die Spur führt zu Lucien Favre (64). Erste Gespräche zwischen ihm und dem neuen Sportchef Roland Virkus fanden statt. Die beiden kennen sich aus Favres gemeinsamer Zeit in Gladbach. Während der Trainer den Klub zwischen 2011 und 2015 vor dem Abstieg rettete und in die Champions League führte, war Virkus als Nachwuchskoordinator tätig.

Favre reizt die Aufgabe, wie man unter der Hand hört. Borussia Mönchengladbach steht vor einem Umbruch, und Gladbach denkt über Favre nach, weil er Stabilität garantiert und Junge ausbildet wie kein anderer. Nach der Katastrophen-Saison und der Trennung von Adi Hütter steht Gladbach wohl eine Übergangs-Saison bevor.

Stand heute ist die Möglichkeit gross, dass Favre die Borussia ein zweites Mal übernimmt.

Neben Favre soll auch Daniel Farke (ex Norwich) ein Thema sein – wie auch FCZ-Meister-Trainer André Breitenreiter.

Hertha BSC

Der ehemalige Frankfurt-Sportchef Fredi Bobic leitet die Geschicke des Hauptstadtklubs, der in der Relegation gegen den Hamburger SV antritt. Dass Trainer Felix Magath bleibt, gilt als unwahrscheinlich – und man rechnet damit, dass Bobic einen alten Bekannten als Trainer holt. Entweder Niko Kovac oder Adi Hütter – mit beiden arbeitete er in Frankfurt. Laut «BILD»-Zeitung sind auch Sandro Schwarz (ex Mainz) und auch Breitenreiter ein Thema. Auf der Liste dürfte auch Thomas Letsch (Vitesse Arnheim) stehen.

Wolfsburg

Der Klub ist im Umbruch. Der starke Mann, Jörg Schmadtke, hört Ende Januar auf. Es ist aber auch möglich, dass er vorher geht – und Sportdirektor Marcel Schäfer die Macht übernimmt. Eventuell gemeinsam mit dem jetzigen Bochum-Sportchef Sebastian Schindzielorz.

Das macht die Trainersuche unberechenbar. Natürlich fällt auch dort der Name Breitenreiter – es wäre jene Grössenordnung, die sich der FCZ-Trainer überlegen würde. Auch wenn Präsident Ancillo Canepa sagt: «Ich schliesse eigentlich aus, dass er geht.»

Als heissester Kandidat gilt Matthias Jaissle von RB Leipzig. Daneben fallen auch die Namen Bruno Labbadia, Farke und Schwarz. Auch Adi Hütter gilt wie Letsch als Möglichkeit.

Hoffenheim

Und plötzlich muss der nächste gehen. Bei Hoffenheim sind die Tage von Trainer Sebastian Hoeness gezählt, die Trennung wird am Dienstag vermeldet. In der Bundesliga-Szene heisst es, dass Jaissle ein Thema werden könnte. Und dass sich vielleicht aufgrund seiner Hoffenheim-Vergangenheit auch St. Gallens Peter Zeidler (59) Hoffnungen machen kann. Und auch Letsch gilt hier als Möglichkeit.

Augsburg

Markus Weinzierl ging überraschend – und so ist Zeidler auch dort ein Thema. Man hält intern nach Blick-Informationen viel vom St. Galler Erfolgstrainer. Ein anderer Nachfolge-Kandidat ist Dortmunds U23-Trainer Enrico Maassen (38), der die junge Lösung darstellen würde.

Schalke

Der Aufsteiger sucht einen Trainer, weil Mike Büskens nicht von der Interims- zur Dauerlösung werden will. Als Kandidaten gelten Thomas Reis (Bochum) oder wiederum Thomas Letsch. Nun ist auch Florian Kohfeldt auf dem Markt. Ein Mann mit Schweiz-Bezug wirds eher nicht. Weil sonst alle sagen, «das ist nur, weil der Knäbel den kennt», erklärte Sportvorstand Peter Knäbel.

Dabei machten die Deutschen zuletzt ja gute Erfahrungen mit Schweizer Trainern. Urs Fischer surft mit Union Berlin auf der Erfolgswelle, Gerardo Seoane führte Leverkusen in die Champions League.

Bessere Werbung geht nicht.

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
27
72
70
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
27
30
61
3
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
27
20
53
4
RB Leipzig
RB Leipzig
27
18
50
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
27
15
50
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
27
16
46
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
27
-1
38
8
SC Freiburg
SC Freiburg
27
-5
37
9
Union Berlin
Union Berlin
27
-15
31
10
FC Augsburg
FC Augsburg
27
-17
31
11
FSV Mainz
FSV Mainz
27
-9
30
12
Hamburger SV
Hamburger SV
27
-9
30
13
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
27
-13
29
14
Werder Bremen
Werder Bremen
27
-17
28
15
1. FC Köln
1. FC Köln
27
-9
26
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
27
-20
24
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
27
-22
21
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
27
-34
15
Champions League
UEFA Europa League
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Relegation Play-Offs
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