«Es hat einfach nicht mehr gepasst»
Hitzlsperger sagte Polterabend am Vortag ab

Thomas Hitzlsperger steht offen zu seiner Sexualität und bricht ein Tabu im Fussball-Geschäft. Dabei wollte der ehemalige Profi einst seine langjährige Freundin heiraten.
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Hitzlsperger und Inga: 2007 Hochzeit abgesagt.
Foto: action press
Von Raffael Aebli

Am 7. Juli 2007 sollten sich Thomas Hitzlsperger und seine Langzeit-Freundin Inga Totzauer am romantischen Starnberger See in Bayern das Ja-Wort geben. Verwandte und Freunde sind eingeladen, das Brautkleid ausgesucht und wohl auch das Hochzeitsmenü bestellt. Doch es kommt anders.

Acht Jahre lang ist der Fussballer mit Inga liiert. Erst am Vortag bläst Hitzlsperger den Polterabend und damit die Hochzeit ab. «Es hat einfach nicht mehr gepasst», erklärt er damals. Deutsche Zeitungen schreiben von einer «überraschenden Trennung».

«Wir glauben, dass es die beste Lösung für uns beide ist. Jetzt geht jeder erst einmal seinen eigenen Weg», begründet der heute 31-Jährige, den Fans und Experten wegen seinem harten Schuss ehrfürchtig «The Hammer» nannten.

Bekenntnis als Vorbildfunktion

Seit seinem Outing in der «Zeit» kennt man die wahren Beweggründe des 52-fachen deutschen Internationalen, der im vergangenen September seine Karriere beendete.

Hitzlsperger spricht von einem «langwierigen, schwierigen Prozess». So offen wie noch kein anderer Kicker vor ihm stellt der einstige Mittelfeldstratege klar: «Erst in den letzten paar Jahren dämmerte mir, dass ich lieber mit einem Mann zusammenleben möchte.»

Ein überraschender und vor allem mutiger Schritt, der als Vorbildfunktion dienen soll. «Ich hoffe, dass ich mit diesem Schritt in die Öffentlichkeit jungen Spielern und Profisportlern Mut machen kann», teilt der Münchner auf seiner Homepage mit. «Profisport und Homosexualität schliessen sich nicht aus», ist er überzeugt.

Sein Bekenntnis ist sicher ein guter Anfang dafür, dass künftig allen homosexuellen Fussballer – von Amateur- bis Profi-Liga – die nötige Toleranz und Offenheit entgegengebracht wird.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
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31
81
82
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
30
30
64
3
RB Leipzig
RB Leipzig
31
24
62
4
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
31
16
57
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
30
20
56
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
31
-2
43
8
SC Freiburg
SC Freiburg
30
-4
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
31
-16
37
10
FSV Mainz
FSV Mainz
31
-10
34
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
31
-14
32
12
Union Berlin
Union Berlin
31
-20
32
13
1. FC Köln
1. FC Köln
31
-8
31
14
Hamburger SV
Hamburger SV
31
-16
31
15
Werder Bremen
Werder Bremen
30
-18
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
31
-27
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
31
-25
25
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1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
31
-31
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