«Es ärgert uns»
Eberl spricht über Bayern-Trainersuche und übt Kritik

Die Trainerfrage beschäftigt Bayern München seit Wochen. Ein Ende der Suche ist nicht in Sicht. Das ärgert auch den Sportvorstand Max Eberl.
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Wer steht kommende Saison an der Seitenlinie von Bayern München?
Foto: Getty Images

Bayerns Sportvorstand Max Eberl (50) findet nach dem 2:0-Sieg gegen Wolfsburg klare Worte. «Wir haben ja gesagt, dass wir eigentlich im April fertig sein wollten. Wenn es bis Mai dauert, dann eben bis Mai. Jetzt haben wir Mitte Mai, und es ärgert uns natürlich auch, dass es noch nicht so funktioniert hat, wie wir uns das vorgestellt haben», sagt er gemäss Sport1 auf der Pressekonferenz.

Er spricht aus, was viele denken, aber niemand zu sagen wagt. Eberl, der nach dem Ausscheiden von Thomas Tuchel (50) gehofft hatte, rasch einen neuen Trainer zu präsentieren, muss nun zugeben, dass sich die Trainersuche länger hinzieht als erwartet. Dabei scheut er nicht davor zurück, Kritik zu üben. «Ich kenne das ein bisschen anders, normal spricht man hinter verschlossenen Türen, dann einigt man sich oder eben nicht und geht auseinander.»

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Blick benutzt künstliche Intelligenz als Helferin bei der Redaktionsarbeit, etwa beim Aufspüren verschiedener Quellen oder beim Erstellen von Zusammenfassungen von Texten. Blick befolgt beim Einsatz von KI strenge Regeln. So hat immer der Mensch das letzte Wort. Mehr Infos gibts hier.

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Damit meint er wohl indirekt Julian Nagelsmann (36) und Ralf Rangnick (65), die als Kandidaten gehandelt wurden und öffentlich darüber sprachen, nicht zu den Bayern zu wollen. Die Suche nach dem perfekten Coach für die Saison 2024/25 gleicht einem Drama, bei dem die Bayern-Führung immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt wird.

«Werde keinen einzigen Namen kommentieren»

Eberl gibt sich dennoch kämpferisch, verspricht, weiterhin den Besten für den Verein zu suchen: «Da führen wir Gespräche, nicht nur mit einem, und wollen versuchen, so schnell wie möglich den neuen Trainer zu finden.»

Auf Spekulationen um potenzielle Kandidaten wie den ehemaligen Bayern-Coach Hansi Flick (59) geht er nicht ein. «Ich glaube, das ist das Einzige, was standhaft geblieben ist – dass ich keinen Namen kommentiert habe, auch wenn ihr mich danach gefragt habt, was euer Job und legitim ist. Aber ich werde keinen einzigen Namen kommentieren, bis die Tinte trocken ist.»

Es bleibt also spannend im Hause Bayern, doch Eberl lässt sich nicht beirren – die Suche geht weiter.

19-jähriges Talent erzielt erstes Profi-Tor
6:13
Bayern München – Wolfsburg 2:0:19-jähriges Talent erzielt erstes Profi-Tor
Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
32
81
83
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
32
33
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
32
21
62
4
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
32
23
58
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
32
20
58
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
32
16
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
32
-8
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
32
-3
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
32
-14
40
10
FSV Mainz
FSV Mainz
32
-9
37
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
32
-13
35
12
Hamburger SV
Hamburger SV
32
-15
34
13
Union Berlin
Union Berlin
32
-20
33
14
1. FC Köln
1. FC Köln
32
-8
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
32
-20
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
32
-25
26
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
32
-28
26
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
32
-31
23
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