Einvernehmliche Entscheidung
Dortmund trennt sich von Sportdirektor Kehl

Sebastian Kehl ist nicht länger Sportdirektor bei Borussia Dortmund. Der 46-Jährige und der Klub haben sich am Sonntag einvernehmlich getrennt. Laut BVB soll dies Raum für Veränderungen ab Sommer schaffen.
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Der BVB trennt sich per sofort von Sportdirektor Sebastian Kehl.
Foto: Icon Sport via Getty Images
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Knall in Dortmund: Wie der BVB am Sonntagmittag mitteilt, trennt sich der Bundesligist per sofort von seinem Sportdirektor Sebastian Kehl (46). «Borussia Dortmund und Sebastian Kehl haben sich gemeinsam auf das Ende der Zusammenarbeit verständigt. Diese Entscheidung haben die Geschäftsführung des BVB und der bisherige Sportdirektor an diesem Sonntag einvernehmlich getroffen», heisst es in einer Mitteilung.

«In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist», wird Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (49) zitiert. Die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolge, damit sich beide Seiten bestmöglich auf die sportliche Zukunft ab Sommer vorbereiten können.

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«Zeit, neue Wege zu gehen»

Kehl war seit Sommer 2022 Sportdirektor beim aktuell Zweitplatzierten der Bundesliga, zuvor leitete er von 2018 bis 2022 die Lizenzspielerabteilung des BVB. Zuletzt hatte die Kritik an ihm zugenommen, ausserdem kamen zuletzt auch Gerüchte über einen Wechsel zum HSV auf, den der BVB am Samstag 3:2 bezwang.

«Borussia Dortmund hat mich mein halbes Leben begleitet und ich habe eine extreme Verbundenheit zu diesem grossartigen Klub. Trotzdem haben wir nun gemeinsam das Gefühl entwickelt, dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich», äussert sich Kehl selbst über das BVB-Aus.

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
32
81
83
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
32
33
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
32
21
62
4
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
32
23
58
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
32
20
58
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
32
16
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
32
-8
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
32
-3
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
32
-14
40
10
FSV Mainz
FSV Mainz
32
-9
37
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
32
-13
35
12
Hamburger SV
Hamburger SV
32
-15
34
13
Union Berlin
Union Berlin
32
-20
33
14
1. FC Köln
1. FC Köln
32
-8
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
32
-20
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
32
-25
26
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
32
-28
26
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
32
-31
23
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
Abstieg
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