«Das ist eine Demütigung»
Legende kritisiert Bayern für Umgang mit Müller

Nur gerade mal 24 Sekunden darf Thomas Müller im CL-Duell gegen Celtic ran. Ein Schock für Rekordnationalspieler Matthäus – und etwas, was Fragen zur gemeinsamen Zukunft aufwirft. Geht die gemeinsame Liebe im kommenden Sommer zu Ende?
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94 Minuten lang schmort Thomas Müller am Dienstag auf der Bank.
Foto: Icon Sport via Getty Images

Erst in der 94. Minute gelingt Bayern München am Dienstagabend den Lucky Punch. Alphonso Davies drückt den Ball über die Linie – und den deutschen Rekordmeister ins Champions-League-Achtelfinale. Kurz nach dem 1:1 betritt Thomas Müller den Platz – und hat dann 24 Sekunden später schon wieder Feierabend.

«Das ist eine Demütigung. Das hat mich traurig gemacht und es tut mir leid für ihn. Ich war schockiert», wird der TV-Experte und deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus nach dem Spiel deutlich. «Sowas muss sich ein Thomas Müller nicht antun. Er ist einer der grössten und erfolgreichsten Spieler aller Zeiten. Also für die paar Sekunden kann der Trainer einen anderen Spieler nehmen», so Matthäus weiter. «Wenn das die Perspektive für die Zukunft ist, dann sollte er etwas anderes machen.»

Müller sah es Ende Januar noch entspannt

Und genau über diese Zukunft wird in München derzeit heiss diskutiert. Denn Müllers Arbeitspapier in München endet im kommenden Sommer – und die Zeichen stehen derzeit eher auf Abschied als auf Verlängerung. Denn Müller kommt in dieser Saison zwar bereits auf 30 Pflichtspieleinsätze, von Beginn weg lief er aber nur gerade 10 Mal auf. Unter Trainer Vincent Kompany hat der Offensivmann seinen Platz an Shootingstar Jamal Musiala abtreten müssen.

«Das Wohl und Wehe des FC Bayern wird nicht davon abhängen, ob ich meinen Vertrag verlängere oder nicht. Da sind andere Personalien erst einmal wichtiger, auch mit Blick auf die Zukunftsausrichtung des Vereins. Deswegen bin ich auch entspannt. Von daher ist das für mich gar nicht so ein Thema», sagte Müller erst Ende Januar mit Blick auf seine Zukunft.

Ob Thomas Müller nach 737 Pflichtspielen, 247 Toren, zwei Champions-League-Titeln und 12 Meisterschaften nun tatsächlich durch die Hintertür abtritt, ist noch offen. Mit Blick auf die Einsatzzeiten und die über 20 Millionen Euro Lohn, die er in München jährlich einstreicht, aber naheliegend.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
15
44
41
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
15
14
32
3
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
15
13
29
4
RB Leipzig
RB Leipzig
15
11
29
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
15
9
27
6
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
15
3
26
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
15
0
25
8
Union Berlin
Union Berlin
15
-3
21
9
SC Freiburg
SC Freiburg
15
-1
20
10
Werder Bremen
Werder Bremen
15
-10
17
11
1. FC Köln
1. FC Köln
15
-2
16
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
15
-6
16
13
Hamburger SV
Hamburger SV
15
-9
16
14
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
15
-5
15
15
FC Augsburg
FC Augsburg
15
-11
14
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
15
-13
12
17
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
15
-21
11
18
FSV Mainz
FSV Mainz
15
-13
8
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