Dank Last-Minute-Ausgleich
Fischers Mainz holt wichtigen Punkt im Abstiegskampf

Mainz und Stuttgart teilen sich die Punkte in der Bundesliga-Partie. Die Mainzer verzeichnen ein deutliches Chancenplus, gleichen aber erst kurz vor Schluss aus.
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Urs Fischer und Mainz feiern gegen Stuttgart einen wichtigen Punktgewinn.
Foto: imago/Jan Huebner
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Mainz und Stuttgart trennen sich nach einer hektischen Schlussphase 2:2-Remis. Für das Team des Schweizer Trainers Urs Fischer ist es bereits das dritte Unentschieden in Folge, den wichtigen Punkt im Abstiegskampf sichern sich die Mainzer dabei dank eines Treffers in der Nachspielzeit. Zuvor brauchte es nach vier Minuten einen starken Daniel Batz im Tor des Heimteam, der dank einer starken Parade nach einem Mittelstädt-Schlenzer seine Mannschaft vor dem frühen Rückstand bewahrt.

Danach kommt Mainz immer besser ins Spiel. Nach 20 Minuten will Paul Nebel vor dem Stuttgarter Tor auf Tietz rüberlegen, der Schweizer Verteidiger Luca Jaquez grätscht jedoch dazwischen und verhindert den Gegentreffer so. Nach einer halben Stunde schiebt Phillip Tietz den Ball dann über die Linie. Weil Nati-Verteidiger und Mainz-Captain Silvan Widmer im Zweikampf um das Spielgerät zuvor Goalie Alexander Nübel behindert, zählt der Treffer jedoch nicht.

Mainz bleibt aber weiter am Drücker und kann vorne viele Nadelstiche setzen. Jae-sung Lee verpasst zunächst den ersten Treffer nur knapp, als er einen verlängerten Ball nach einem Einwurf aus rund sechs Metern völlig freistehend über das Tor köpfelt und so die Hundertprozentige vergibt. Eine Minute später macht er es besser und setzt das Spielgerät nach einer Ecke per Kopf unter der Latte durch ins Netz zur Mainzer Führung kurz vor der Pause (41.).

Stuttgart-Doppelschlag innert einer Minute

Nach dem Seitenwechsel hat Stuttgart weiter Mühe, während Mainz dort weitermacht, wo es aufgehört hat: Mit gefährlichen Angriffen. Sheraldo Becker scheitert zuerst an Stuttgart-Goalie Nübel (55.), Tietz sieht seinen Abschluss von Jaquez abgegrätscht und Nebel klatscht den Ball in der gleich darauffolgenden Aktion nur an den Innenpfosten (66.).

Und die Mainzer dürften sich besonders darüber ärgern, dass sie Chance um Chance vergeben. Denn Stuttgart meldet sich mit einem Doppelschlag aus dem Nichts wieder zurück und dreht die Partie. Deniz Undav bedient Ex-FCSG-Stürmer Ermedin Demirovic, der den Ball eiskalt ins Netz schlägt. Eine Minute später ist es der Assistgeber selbst, der alleinstehend vor dem Mainzer Tor steht und Goalie Batz zur Stuttgarter Führung tunnelt.

Das Heimteam bleibt jedoch dran und erzielt doch tatsächlich noch den Ausgleich. Philipp Mwene scheitert zunächst mit seinem Kopfball an der Latte, Danny Da Costa verwandelt den Abpraller aus kurzer Distanz zum 2:2. Der Verteidiger verhindert dank des Last-Minute-Treffers die erste Heimniederlage von Mainz unter Fischer nach dessen Amtsantritt Anfang Dezember des vergangenen Jahres.

Bundesliga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
4
7
12
2
Bayern München
Bayern München
4
12
10
3
SC Freiburg
SC Freiburg
4
9
10
4
FC Augsburg
FC Augsburg
4
5
7
5
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
4
5
7
6
FSV Mainz
FSV Mainz
4
4
7
7
SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
4
1
7
8
Werder Bremen
Werder Bremen
4
0
7
9
RB Leipzig
RB Leipzig
4
4
6
10
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
4
-1
5
11
Schalke 04
Schalke 04
4
-1
5
12
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
4
-2
4
13
1. FC Köln
1. FC Köln
4
-3
4
14
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
4
-3
3
15
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
4
-3
3
16
Hamburger SV
Hamburger SV
4
-11
3
17
Union Berlin
Union Berlin
4
-13
1
18
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
4
-10
0
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