«Am Ende kommt es nicht darauf an, was ich will»
1:15
Tuchel spricht über Bayern-Aus:«Am Ende kommt es nicht darauf an, was ich will»

«Bin nicht das einzige Problem»
Tuchel spricht erstmals über sein Bayern-Out

Erster Auftritt von Thomas Tuchel seit Bekanntwerden seines Outs im Sommer. Der Noch-Trainer glaubt immer noch an die Meisterschaft für die Bayern.
Kommentieren
1/4
Thomas Tuchels Zeit als Bayern-Trainer läuft ab.
Foto: MICHAELA REHLE

Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel hofft durch sein beschlossenes Aus im Sommer beim Rekordmeister auf eine Befreiung – auch seiner Stars. «Es gibt Klarheit, und Klarheit gibt Freiheit. Hoffentlich auch für die Mannschaft. Es gibt eine Freiheit in den Entscheidungen, wie man agiert. Man muss das nicht mehr abwägen, was das für eine Langzeitwirkung hat. Man kann das wie ein Pokalspiel coachen», sagte der 50-Jährige vor dem immens wichtigen Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen RB Leipzig. Man könne «etwas rücksichtsloser sein».

Tuchel vom Wunschtrainer zum Buhmann
3:42
Wer sind mögliche Nachfolger?Tuchel vom Wunschtrainer zum Buhmann

Tuchel ist nur noch bis zum Saisonende bei den Münchnern. Es sei dadurch ein «Störfaktor weg». Diese Umstände seien für ihn zwar «neu, aber es ist egal, ob ich die Entscheidung gut finde oder nicht, ob ich darüber glücklich bin oder nicht. Wir lieben Fussball und das, was wir machen. Es spielt keine Rolle, ob ich einen Vertrag für fünf Wochen oder fünf Jahre habe, ob der hochdotiert ist oder nicht. Ich werde den Job mit gleicher Energie machen, keinen Millimeter davon abrücken», kündigte Tuchel am Freitag an. Der FC Bayern spiele weiter «um zwei Titel».

Unzufrieden mit der Punkte-Ausbeute

Die Gründe für sein vorzeitiges Ende seien «nicht eindeutig. Wenn es eindeutig wäre und der Trainer der Alleinschuldige, würde jemand anders hier sitzen», führte Tuchel weiter aus. Er denke nicht, «dass ich das einzige Problem bin. Aber ich stehe in der Verantwortung. Wir sind unzufrieden mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben und mit der Punkte-Ausbeute.»

Tuchel ist im 1000. Bundesliga-Heimspiel der Bayern zum Improvisieren gezwungen. Die potenziellen Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui und Sacha Boey fallen verletzt aus, Konrad Laimer steht nach längerer Pause zwar wieder im Kader, ist aber noch nicht ganz fit. Deshalb dürfte Joshua Kimmich von der Mittelfeldzentrale nach rechts hinten rücken. Für den gesperrten Dayot Upamecano rückt Matthijs de Ligt in die Innenverteidigung. Weiterhin fehlen zudem Serge Gnabry, Alphonso Davies und Kingsley Coman. (AFP)

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
30
80
79
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
30
30
64
3
RB Leipzig
RB Leipzig
30
22
59
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
30
20
56
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
30
15
54
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
30
19
52
7
SC Freiburg
SC Freiburg
30
-4
43
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
30
-2
42
9
FC Augsburg
FC Augsburg
30
-16
36
10
FSV Mainz
FSV Mainz
30
-9
34
11
Union Berlin
Union Berlin
30
-18
32
12
1. FC Köln
1. FC Köln
30
-7
31
13
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
30
-14
31
14
Hamburger SV
Hamburger SV
30
-15
31
15
Werder Bremen
Werder Bremen
30
-18
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
30
-25
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
30
-25
24
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
30
-33
19
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen