Bayern verärgert über Ausfall
Liess Marokko Mazraoui trotz Corona-Erkrankung spielen?

Der FC Bayern ist im Trainingslager in Doha angekommen. Einer fehlte auf dem Flug: Noussair Mazraoui (25) leidet an einer Herzbeutelentzündung, die jedoch Fragen aufwirft.
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Mazraoui im WM-Halbfinal gegen Frankreich.
Foto: imago/PanoramiC

Da riechts nach Stunk: Der FC Bayern muss auf seinen marokkanischen Verteidiger Noussair Mazraoui, der eine leichte Herzbeutelentzündung hat, verzichten.

«Mazraoui ist Anfang Dezember während der WM in Katar positiv auf das Coronavirus getestet worden und hatte deshalb das Viertelfinal gegen Portugal verpasst», schreibt der Klub zum Fehlen seines Rechtsverteidigers in einer Mitteilung. Der Spieler bestätigt das bei Instagram.

Mit Corona gespielt?

Der grosse Haken daran: Kurz nach der besagten Corona-Erkrankung, die sich der Spieler an der WM eingefangen haben soll, die von Marokko aber nie bestätigt wurde, spielte Mazraoui nochmals. Im Halbfinale gegen Frankreich stand er 45 Minuten auf dem Rasen! In der Pause wurde der Leistungsträger dann ausgewechselt. Der offizielle Grund dafür: eine Verletzung.

Gemäss «Bild» schenken die Bayern diesen Aussagen wenig Glauben und sollen sich jetzt grün und blau über das Verhalten des marokkanischen Verbandes ärgern. Die Deutschen hätten sich beim Gesundheitscheck vor dem Halbfinale wesentlich mehr Vorsicht und Professionalität erhofft. Und: Mazraoui hätte aufgrund der Vorgeschichte nicht spielen sollen.

Spieler siehts offenbar lockerer

Der Spieler selbst macht seinem Verband derweil keinen Vorwurf. Sämtliche Untersuchungen der marokkanischen Ärzte seien dazumals unauffällig gewesen und der obligatorische Corona-Test negativ ausgefallen, wie «Sport 1» erfahren haben will. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb der Marokkaner schliesslich wieder spielte.

Bei den Bayern wird er das im kommenden Monat sicher nicht tun können. Mazraoui wird mindestens dreissig Tage ausfallen. Für die Münchner eine weitere Hiobsbotschaft. Mit Lucas Hernandez (Kreuzbandriss) müssen sie bereits auf einen Stammverteidiger verzichten, dazu fehlt bekanntlich Manuel Neuer. (par)

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Bayern München
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82
2
Borussia Dortmund
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31
34
67
3
RB Leipzig
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31
24
62
4
VfB Stuttgart
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31
20
57
5
TSG Hoffenheim
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31
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57
6
Bayer Leverkusen
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31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
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43
8
SC Freiburg
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31
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9
FC Augsburg
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10
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34
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Werder Bremen
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31
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-8
31
15
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