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Unschöne Zwischenrufe:Fans stören Verkündung des Ballon-d'Or-Siegers

Unschöne Zwischenrufe wegen Vinicius junior
Eklat am Ballon d'Or vor Rodris Ehrung

Bei den Männern und den Frauen geht der Ballon d'Or in diesem Jahr an spanische Stars. Die Delegation von Real Madrid schwänzt die Gala aus diesem Grund kurzerhand. Zu sehen hätte es beim Anlass auch Top-Rangierungen von drei Schweizer Nati-Stars gegeben.
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Rodri setzt sich gegen die Real-Stars durch und holt den Ballon d'Or.
Foto: AFP

Den grossen Knall gibts schon am Montagnachmittag vor der eigentlichen Gala in Paris: Weil durchsickert, dass Real-Superstar Vinicius Jr. (24) bei der diesjährigen Ballon-d’Or-Vergabe leer ausgehen wird, boykottiert die madrilenische Delegation kurzerhand den Anlass. «Real Madrid geht nirgendwo hin, wo es nicht respektiert wird», so die schnippische Erklärung seitens des Klubs.

Ob aus mangelndem Respekt oder wegen anderer Kriterien: Den Ballon d’Or bekommt schliesslich tatsächlich nicht Vinicius Jr., sondern Rodri. Der 28-jährige Star von ManCity gilt als Prunkstück der spanischen EM-Gewinner in diesem Sommer. Den goldenen Ball muss Rodri allerdings an Krücken entgegennehmen, weil der Mittelfeldspieler sich noch immer von einer schweren Knieverletzung erholt.

Bevor Rodri als Sieger verkündet wird, kommts zu einem Eklat. George Weah will gerade seinen Namen vorlesen, als er unterbrochen wird. Aus dem Publikum hallen «Vini, Vini»-Rufe Richtung Bühne. Fans des der Gala ferngebliebenen Vinicius Jr. machen damit auf sich aufmerksam. Sie sehen im Real-Spieler den verdienten Sieger. Daran, dass er nicht ausgezeichnet wird, können sie mit dieser Aktion aber auch nichts mehr ändern.

Gleich mehrere Schweizer mit guten Platzierungen

Weniger kontrovers geht die Ballon-d’Or-Auszeichnung bei den Frauen über die Bühne. Wie im Vorjahr wird der Barça-Star Aitana Bonmatí (26) mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet.

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City-Star an Krücken:Bonmatí und Rodri gewinnen den Ballon d'Or

Aussergewöhnlich verläuft die Gala auch aus Schweizer Sicht: Noch vor der offiziellen Eröffnung des Anlasses verkünden die Verantwortlichen die diesjährige Platzierung von Granit Xhaka (32) im Ballon-d’Or-Ranking. Zum ersten Mal überhaupt seit Kubilay Türkyilmaz 1996 war wieder ein Schweizer für die Auszeichnung nominiert – und Xhaka kommt beim Ranking sogleich auf den hervorragenden 16. Rang. Dank der Fabel-Saison mit Leverkusen und einer starken EM mit der Schweiz lässt Xhaka Top-Stars wie Antonio Rüdiger, Federico Valverde, Cole Palmer oder auch Martin Ödegaard hinter sich.

Lohn für eine ausgezeichnete abgelaufene Saison bekommen auch Ex-Natigoalie Yann Sommer (35) sowie sein Nachfolger Gregor Kobel (26). Bei der Auszeichnung des besten Torhüters (die Yashin-Trophäe geht an den Argentinier Emiliano Martinez) landet das Schweizer Duo auf den Plätzen sechs (Sommer) und zehn (Kobel).

Die Verleihung im Ticker zum Nachlesen:

Bundesliga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
4
7
12
2
Bayern München
Bayern München
4
12
10
3
SC Freiburg
SC Freiburg
4
9
10
4
FC Augsburg
FC Augsburg
4
5
7
5
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
4
5
7
6
FSV Mainz
FSV Mainz
4
4
7
7
SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
4
1
7
8
Werder Bremen
Werder Bremen
4
0
7
9
RB Leipzig
RB Leipzig
4
4
6
10
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
4
-1
5
11
Schalke 04
Schalke 04
4
-1
5
12
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
4
-2
4
13
1. FC Köln
1. FC Köln
4
-3
4
14
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
4
-3
3
15
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
4
-3
3
16
Hamburger SV
Hamburger SV
4
-11
3
17
Union Berlin
Union Berlin
4
-13
1
18
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
4
-10
0
Champions League
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