Auch seine Frau ahnte den Korb
Uli Hoeness verrät Alonsos Gründe für Bayern-Absage

Xabi Alonso wäre der Wunschkandidat für den Trainerposten bei den Bayern gewesen. Doch der Spanier sagte ab und bleibt bei Bayer Leverkusen. Uli Hoeness' Frau Susi hatte indes klare Worte in Bezug auf Alonso, wie der Ehrenpräsident verrät.
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Xabi Alonso wird nicht Trainer des FC Bayern München.
Foto: imago/Revierfoto

Im Buhlen um Xabi Alonso ging der FC Bayern München leer aus. Der 42-jährige Meistertrainer von Bayer Leverkusen bleibt der Werkself erhalten. Warum dem so ist, verrät Uli Hoeness an einem Podiumsgespräch gegenüber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ): «Alonso sagte uns: ‹Wir (Leverkusen, Anm.d.Red.) haben unser Masterpiece gemacht, viele Spieler sind meinetwegen gekommen, ich kann den Verein jetzt nicht verlassen›».

Eine Haltung, die von Charakter zeugt. Fand übrigens auch Susi Hoeness, die Ehefrau des Münchner Ehrenpräsidenten (seit 1973 verheiratet). Er erzählt eine Anekdote während eines gemeinsamen Frühstücks, bevor es zur Absage kam: «Meine Frau hat gleich gesagt: Wenn er Charakter hat, kommt er nicht, und wenn er keinen Charakter hat und zusagt, dann ist er nicht der richtige Trainer für euch.» Wie immer habe sie recht behalten, gibt der 72-Jährige zu.

Neuer Bayern-Coach muss alle Sympathien haben

Die Absage habe Hoeness keineswegs missfallen, eher im Gegenteil: «Dadurch hat er sich qualifiziert, später einmal Trainer des FC Bayern zu werden.» Ohnehin brauche der neue Bayern-Coach die Bestätigung aller FCB-Bosse: «Wenn einer der wichtigen Entscheider einen Trainer gar nicht leiden kann oder gar nicht ertragen kann, dann kommt er nicht.»

Derzeit gilt Ralf Rangnick als Top-Favorit, nachdem auch Julian Nagelsmann den Münchnern einen Korb erteilt hat. Mit dem derzeitigen Trainer der österreichischen Nationalmannschaft soll es bereits zu Gesprächen gekommen sein. Einigen Fans scheint der 65-Jährige allerdings nicht zuzusagen, sie haben eine Petition gegen ihn lanciert. (che)

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