Ancelotti, Flick und Co.
Thomas Müller watscht gleich sieben Ex-Bayern-Trainer ab

Thomas Müller verlässt den FC Bayern nach 17 Jahren – und rechnet in einem Interview überraschend ab: Seit Guardiola habe es nicht mehr richtig «Klick» gemacht. Auch Triple-Trainer Flick bekommt sein Fett weg.
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Thomas Müller verlässt den FC Bayern nach 17 Jahren im Verein.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thomas Müller verlässt FC Bayern nach 17 Jahren und kritisiert Trainerwechsel
  • Müller: Seit Guardiolas Abgang 2016 fehlte nachhaltige Harmonie im Verein
  • Zuletzt hatten die Bayern sieben Trainer in acht Jahren
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Joël HahnRedaktor Sport

Nach 17 Jahren, 748 Pflichtspielen, unzähligen Titeln und einer Karriere für die Geschichtsbücher verlässt Thomas Müller (34) den FC Bayern. Eine Ära geht zu Ende. In einem Interview mit «bundesliga.com» blickt die Bayern-Legende zurück – und überrascht mit ehrlichen und kritischen Worten.

Müller offenbart: Seit dem Abgang von Pep Guardiola (54) habe es beim Rekordmeister «nicht mehr richtig Klick gemacht». Der Spanier formte die Bayern während seiner Zeit (2013–2016) zu einem dominanten Team, holte drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. Müller spielte unter Guardiola so oft wie unter keinem anderen Coach – und erzielte unter keinem anderen Trainer so viele Tore.

Nach Guardiola kam ein regelrechter Trainer-Verschleiss: Carlo Ancelotti (65), Jupp Heynckes (79), Niko Kovac (53), Hansi Flick (60), Julian Nagelsmann (37), Thomas Tuchel (51) – und jetzt Vincent Kompany (39). Sieben Trainer in acht Jahren. Müller sagt offen: «Keiner hat diese nachhaltige Harmonie zwischen Trainer, Mannschaft und Klub wiederherstellen können.»

Nicht einmal das Triple hilft

Auch Triple-Trainer Hansi Flick kommt bei Müller nicht nur gut weg. Trotz des historischen Erfolgs 2020 habe es intern geknirscht: «Mit Hansi hatten wir zwar eine sehr erfolgreiche Zeit, aber es gab auch Reibereien mit der Vereinsführung», so Müller. Der Bruch kam im Frühjahr 2021 – Flick trat zurück.

Müller lobt Kompany indirekt, kritisiert aber die Jahre dazwischen: «Dieses komplett harmonische Bild, das wir diese Saison jetzt wieder gesehen haben – diese Einheit zwischen Trainer, Mannschaft und Verein – das war nie so richtig da.»

Message an Klubbosse

Ein Seitenhieb in Richtung Klubführung? Oder ein ehrlicher Einblick in die letzten, oft turbulenten Bayern-Jahre? Klar ist: Müller spricht so offen wie selten – und zeigt, wie schwer es selbst bei einem Weltklub sein kann, Kontinuität zu finden.

Nach Müllers Einwechslung klingelt es gleich
9:54
Bayern München – Mainz 3:0:Nach Müllers Einwechslung klingelt es gleich
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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
26
68
67
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
26
29
58
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
26
20
50
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
26
17
50
5
RB Leipzig
RB Leipzig
26
13
47
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
26
16
45
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
26
0
38
8
SC Freiburg
SC Freiburg
26
-6
34
9
Union Berlin
Union Berlin
26
-11
31
10
FC Augsburg
FC Augsburg
26
-14
31
11
Hamburger SV
Hamburger SV
26
-8
30
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
26
-13
28
13
FSV Mainz
FSV Mainz
26
-10
27
14
1. FC Köln
1. FC Köln
26
-9
25
15
Werder Bremen
Werder Bremen
26
-18
25
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
26
-19
24
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
26
-21
21
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
26
-34
14
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