Ulreich-Bock bestraft
Kane und Sané wenden Bayern-Pleite ab

Leipzig und Bayern trennen sich in einem spektakulären Spitzenspiel 2:2. Neuer Leader der Bundesliga ist Bayer Leverkusen.
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Harry Kane leitet die Aufholjagd der Bayern ein.
Foto: imago/Action Pictures
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Der Cupsieger und der Meister der letzten Saison bieten den gut 40'000 Fans in Leipzig von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Bereits nach 140 Sekunden eröffnet sich Musiala die erste Grosschance, als er alleine vor dem Tor an Leipzig-Keeper Blaswich scheitert.

Danach werden die Bayern innerhalb von sechs Minuten zweimal kalt erwischt. In der 20. Minute trifft Openda, nachdem Gäste-Verteidiger Kim den Ball entscheidend ablenkt. Nach einem Corner in der 26. Minute leistet sich Sommer-Nachfolger Ulreich einen Riesenpatzer. Er segelt unter dem Ball hindurch – 0:2. In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit macht der Bayern-Keeper seinen Fehler wieder gut, als er gegen den anstürmenden Sesko in extremis rettet.

Bayerns starke Reaktion

Im Gegensatz zum Supercup Mitte August, als die Bayern gegen Leipzig nach einem Olmo-Hattrick 0:3 untergingen, zeigt das Tuchel-Team nach der Pause eine starke Reaktion. Kane trifft per Penalty, nachdem der Ball Henrichs an den ausgefahrenen Ellbogen gesprungen ist. Für den englischen Nati-Captain ist es das achte Tor im sechsten Spiel.

In der 70. Minute sorgt Leroy Sané für den verdienten Ausgleich. Nach einem Leipzig-Corner läuft das Heimteam in einen Konter. Musiala lanciert Sané, der souverän zum 2:2 trifft.

Für Gesprächsstoff vor dem Spiel sorgt die am Freitag erfolgte Entlassung von Leipzigs Sportchef Max Eberl. «Es war nicht zu retten, deshalb haben wir so konsequent gehandelt. Es fehlt das Commitment für den Klub, für die Stadt», sagt RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff gegenüber «Sky». Ein Grund für die Trennung von Eberl soll auch das Interesse der Bayern am früheren Gladbach-Sportchef sein.

Grosser Profiteur des Unentschiedens im Spitzenspiel ist Bayer Leverkusen. Das Team mit Granit Xhaka ist nach dem 3:0-Sieg bei Schlusslicht Mainz neuer Leader. Erster Verfolger ist der VfB Stuttgart, der auch ohne ein Tor seines Toptorjägers Serhou Guirassy beim 2:0 in Köln seine Siegesserie fortsetzt.

Bundesliga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
4
7
12
2
Bayern München
Bayern München
4
12
10
3
SC Freiburg
SC Freiburg
4
9
10
4
FC Augsburg
FC Augsburg
4
5
7
5
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
4
5
7
6
FSV Mainz
FSV Mainz
4
4
7
7
SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
4
1
7
8
Werder Bremen
Werder Bremen
4
0
7
9
RB Leipzig
RB Leipzig
4
4
6
10
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
4
-1
5
11
Schalke 04
Schalke 04
4
-1
5
12
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
4
-2
4
13
1. FC Köln
1. FC Köln
4
-3
4
14
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
4
-3
3
15
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
4
-3
3
16
Hamburger SV
Hamburger SV
4
-11
3
17
Union Berlin
Union Berlin
4
-13
1
18
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
4
-10
0
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