Als die Fifa am 5. Dezember die Gruppen für die WM 2026 ausgelost hat, wurde das Publikum eine halbe Ewigkeit auf die Folter gespannt. Bei der Verleihung der Weltfussballer-Awards in Doha hingegen gehts Schlag auf Schlag vorwärts. Keine 35 Minuten nach dem Start des sogenannten «Celebration Dinners» in Katar stehen die Gewinnerin und der Gewinner fest.
Sowohl bei den Frauen als auch den Männern geht der Preis an diejenigen, die schon beim Ballon d’Or im September triumphiert haben. Aitana Bonmatí (27) vom FC Barcelona holt den Titel zum dritten Mal in Serie, für den Franzosen Ousmane Dembélé (28), der mit PSG die Champions League gewann, ist es das erste Mal. Gewählt wurden die Ausgezeichneten zu je einem Viertel von Fans, Journalisten, Nationaltrainer und -Captains
Dembéle holt den Pokal im Gegensatz zu Bonmatí persönlich ab. Er ist in Katar, um am Donnerstag im Final des Intercontinental Cups mit PSG gegen Flamengo zu spielen.
Weltfussballer: Ousmane Dembélé (PSG, Frankreich)
Weltfussballerin: Aitana Bonmatí (Barcelona, Spanien)
Bester Trainer: Luis Enrique (PSG)
Beste Trainerin: Sarina Wiegman (England Frauen-Nationalteam)
Welttorhüter: Gianluigi Donnarumma (bis Sommer 2025 PSG, jetzt ManCity)
Welttorhüterin: Hannah Hampton (Chelsea, England Nationalteam)
Schönstes Tor der Männer (Puskas-Award): Santiago Montiel (CA Independiente)
Schönstes Tor der Frauen (Marta-Award): Lizbeth Ovalles (Tigres)
Weltfussballer: Ousmane Dembélé (PSG, Frankreich)
Weltfussballerin: Aitana Bonmatí (Barcelona, Spanien)
Bester Trainer: Luis Enrique (PSG)
Beste Trainerin: Sarina Wiegman (England Frauen-Nationalteam)
Welttorhüter: Gianluigi Donnarumma (bis Sommer 2025 PSG, jetzt ManCity)
Welttorhüterin: Hannah Hampton (Chelsea, England Nationalteam)
Schönstes Tor der Männer (Puskas-Award): Santiago Montiel (CA Independiente)
Schönstes Tor der Frauen (Marta-Award): Lizbeth Ovalles (Tigres)
Melanie Winiger moderiert
Aus Schweizer Sicht bemerkenswert ist das Moderations-Duo bestehend aus Melanie Winiger (46) und Italien-Legende Alessandro Del Piero (51). Die Miss Schweiz von 1996 moderierte schon Ende November die Auslosung der WM-Playoffs.
Neben den Hauptpreisen wurden auch die besten Coaches im Frauen- sowie Männerbereich ausgezeichnet. Die Holländerin Sarina Wiegmann (56), die Englands Frauen im Sommer in der Schweiz zum EM-Titel coachte, und Luis Enrique (55), der mit PSG die Champions League gewann, holen sich die Auszeichnungen.
Die Resultate der Wahlen zur besten Torhüterin (Hannah Hampton) und zum besten Torhüter (Gianluigi Donnarumma) wurden bereits vor der Gala online veröffentlicht. Bei den Männern hat Ex-Nati-Goalie Yann Sommer also das Nachsehen.
Kane und Mbappé nicht in Elf des Jahres
Eine Überraschung ist die zusammengestellte Elf des Jahres bei den Männern. Harry Kane und Kylian Mbappé, der es in der Einzelkategorie in die Top 3 schafft, fehlen. Der Engländer erzielte in der abgelaufenen Saison, die für die Wahl relevant war, 38 Tore für den FC Bayern erzielte. Der Franzose erzielte gar 43 für Real Madrid und holte sich mit 34 Ligatoren den goldenen Schuh der Uefa.
Die Gala im Ticker zum Nachlesen: