Darum gehts
- Leicester City soll von King Power für 200 Millionen Pfund verkauft werden
- Der Klub spielt ab anstehender Saison in Englands dritthöchster Liga
- 2016 gewann Leicester City sensationell die Premier League
Die Eigentümer von Leicester City, das thailändische Unternehmen King Power, wollen den Klub für mindestens 200 Millionen Pfund verkaufen.
Damit bahnt sich das Ende einer Ära an. So steht Leicester vor einem kompletten Neuanfang: Ab dieser Saison spielt der Traditionsverein aus den Midlands in der League One, Englands dritthöchster Spielklasse. Am Samstag um 13:30 Uhr starten die Foxes gegen Notts County in die neue Spielzeit. Ein tiefer Fall für den Klub, der vor genau zehn Jahren mit dem Gewinn der Premier League eine der grössten Sensationen der Fussballgeschichte schuf.
2010 hatte der thailändische Unternehmer Vichai Srivaddhanaprabha (†60) den Verein übernommen und ihn zu seinen grössten Erfolgen geführt: der Rückkehr in die Premier League 2014, dem sensationellen Meistertitel 2016 und dem Einzug in den Viertelfinal der Champions League 2017.
Doch nach Srivaddhanaprabhas tragischem Tod bei einem Helikopterabsturz im Jahr 2018 geriet Leicester zunehmend in eine finanzielle und sportliche Schieflage. Der Abstieg in die League One markiert nun den vorläufigen Tiefpunkt – und die Zukunft des Vereins bleibt ungewiss.
Dieser Artikel ist zuerst auf «sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
