Hier tritt Michael Henke gegen Jeff Saibene nach
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Beim Handshake nach dem Spiel:Hier tritt Michael Henke gegen Jeff Saibene nach

Wirbel auf dem Betzenberg
Ingolstadt-Sportdirektor tritt Saibene in die Beine!

Nach dem 1:1 zwischen Ingolstadt und Kaiserslautern kommts auf dem Platz zur Auseinandersetzung. Mittendrin: Ex-Thun- und St. Gallen-Coach Jeff Saibene (52).
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Ärgerliches 1:1 für Jeff Saibene. Sein FCK gibt trotz Führung gegen Ingolstadt Punkte ab.
Foto: imago images/Eibner

Er will wieder rauf. Jeff Saibene (52), der Luxemburg-Schweizer, möchte den Traditionsklub Kaiserslautern zurück in die 2. Bundesliga führen. Doch der FCK steht aktuell in Liga 3 weit unten in der Tabelle. Am Mittwochabend gibts gegen Ingolstadt, Saibenes Ex-Klub, ein 1:1.

Es ist ein ärgerliches Unentschieden auf dem Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion. «Uns fehlen heute zwei Punkte», zieht Saibene Bilanz. Ruhig und besonnen, wie man den 52-Jährigen halt kennt.

Gar eine grobe Unsportlichkeit des Gegners kann Saibene nicht wirklich aus der Fassung bringen. Die Szene passiert nach Schlusspfiff. Saibene bedankt sich bei den Schiedsrichtern, als Ingolstadt-Sportdirektor Michael Henke ihm von hinten in die Beine tritt! Die Kameras halten die Aktion fest, der Tritt ist zu sehen. Saibene reagiert sofort, dreht sich um und will sich wehren. Doch er wird von Ingolstadt-Keeper Fabijan Buntic zurückgehalten.

Henke spricht von Freundschaft

Wenig später wird Saibene auf der Pressekonferenz von einem Journalisten auf die Szene angesprochen. Wieder ganz ruhig und besonnen antwortet der FCK-Tainer: «Es ist nicht der Rede wert. Ich habe einen Tritt gespürt. Aber alles harmlos.»

Saibene hat die Schanzer von Juli 2019 bis März 2020 trainiert und in dieser Zeit mit Henke zusammengearbeitet.

Henke selbst hat sich mittlerweile bei «Donaukurier» zu Wort gemeldet. Der tritt sei «mehr freundschaftlich» gemeint. Ausserdem soll es einen Schubser von Saibene gegeben haben. Ob die Szene für Henke ein Nachspiel haben wird, ist noch offen. (mam)

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