Auch Leader patzt
HSV wackelt im Aufstiegskampf und verliert gegen Karlsruhe

Der HSV leistet sich den nächsten Fehltritt auf dem Weg zurück in die 1. Bundesliga. Gegen den KSC gibts eine 1:2-Niederlage. Immerhin bleiben die Hamburger dank einer Kölner Niederlage auf Rang 2.
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Jean-Luc Dompé verlängert erst beim HSV, dann gibts die nächste Niederlage. Hamburg wackelt im Aufstiegsrennen.
Foto: imago/Eibner
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AFPAgence France Presse

Dem Hamburger SV droht einmal mehr ein böses Erwachen im Aufstiegsrennen. Das Team mit dem Schweizer Duo Silvan Hefti (spielte durch) und Miro Muheim (verletzt) liess am Sonntag mit einer 1:2 (1:2)-Niederlage gegen Verfolger Karlsruher SC die Chance auf einen wichtigen Schritt in Richtung des grossen Ziels aus. Der wackelig auftretende HSV bleibt damit nach drei Partien ohne Sieg in Folge in Reichweite der Konkurrenz – zu der auch immer mehr wieder der KSC gehört.

Louey Ben Farhat mit einem präzisen Rechtsschuss (30.) und Marvin Wanitzek (45.+3) nach Videobeweis trafen für den KSC und sorgten für Ernüchterung im vollgepackten Volksparkstadion. Ein Foulelfmeter bot Davie Selke zwischenzeitlich die Chance zum Ausgleich, die der Angreifer zu seinem 20. Saisontor nutzte (42.).

Die Verfolger hatten im Kollektiv gepatzt, damit war alles angerichtet für den HSV. Vor dem Anpfiff verkündete der Klub dann auch noch die von den Fans erhoffte Vertragsverlängerung mit Dribbler Jean-Luc Dompé. Doch es zeigte sich zu Beginn der Partie, dass die jüngsten Rückschläge gegen Braunschweig (2:4) und bei Schalke 04 (2:2) Spuren hinterlassen hatten.

Seit 2019 schon kämpft der HSV um die Rückkehr ins Oberhaus, scheitert aber immer wieder in aussichtsreicher Position.

Auch Leader Köln patzt

Wie der HSC kassiert auch der 1. FC Köln einen Rückschlag, bleibt aber an der Tabellenspitze. Die Mannschaft von Trainer Gerhard Struber unterlag bei Hannover 96 in Unterzahl zwar mit 0:1 (0:0), profitierte aber vom HSV-Patzer.

Lars Gindorf (57.) traf für die Hannoveraner, die sich am Mittwoch nach nur vier Monaten von Trainer André Breitenreiter getrennt hatten. Die Kölner verpassten es nach der Gelb-Roten Karte für Leart Paqarada (50.) mit einem Mann weniger derweil, einen grossen Schritt auf dem Weg zurück in die Bundesliga zu machen. Mit 54 Punkten ist die Ausgangslage für den FC mit noch drei ausstehenden Spielen weiterhin gut, die Konkurrenz lauert jedoch.

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2. Bundesliga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Hertha BSC
Hertha BSC
6
10
18
2
1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg
6
10
16
3
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
6
2
13
4
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
6
7
11
5
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
6
2
11
6
1. FC Magdeburg
1. FC Magdeburg
6
2
10
7
Energie Cottbus
Energie Cottbus
6
1
8
8
FC St. Pauli
FC St. Pauli
6
0
7
9
VfL Bochum
VfL Bochum
6
-1
7
10
Hannover 96
Hannover 96
6
-2
7
11
VfL 1899 Osnabrück
VfL 1899 Osnabrück
6
-3
7
12
SpVgg Greuther Fürth
SpVgg Greuther Fürth
6
-2
6
13
Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld
6
-2
5
14
Karlsruher SC
Karlsruher SC
6
-6
5
15
Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig
6
-1
4
16
Holstein Kiel
Holstein Kiel
6
-3
4
17
SG Dynamo Dresden
SG Dynamo Dresden
6
-6
4
18
SV Darmstadt 98
SV Darmstadt 98
6
-8
4
Aufstieg
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