Fazit:
Der Karlsruher SC und Dynamo Dresden trennen sich wie im Hinspiel mit einem 3:3-Unentschieden, das unterm Strich auch in Ordnung geht. In der ersten Hälfte spielten die Sachsen die Badener ein ums andere Mal schwindelig und lagen zur Pause verdient mit 3:1 vorne, ehe die Hausherren nach dem Seitenwechsel mit einem ganz anderen Gesicht auf den Platz zurückkehrten. In Hälfte zwei spielten praktisch nur noch die Blau-Weissen, die zwar viele Chancen brauchten, jedoch erst per Traumtor den Anschlusstreffer und dann durch einen weiteren Strafstoss den verdienten Ausgleich markierten. In der Nachspielzeit hätte es dann sogar beinahe noch den kompletten Turnaround gegeben, aber das Abseitstor von Ben Farhat zählte nicht mehr.
Spielende
Gelbe Karte für Louey Ben Farhat (Karlsruher SC)
Ben Farhat hat die Abseitsfahne nicht gesehen und setzt zum Jubellauf an. Egloff will noch verhindern, dass sein Mitspieler sich das Trikot vom Leib reisst, kommt aber zu spät. Das Tor gibt es nicht. Die Gelbe Karte wegen Trikotausziehens schon.
Jetzt zappelt die Kugel doch tatsächlich noch einmal im Netz, aber sofort geht an der Seitenlinie die Fahne nach oben. Ben Farhat steht beim Wanitzek-Zuspiel klar im Abseits, weshalb sein Chip ins rechte Eck aus zehn Metern nicht zählt.
Die Badener wollen mehr und schwärmen erneut aus. Herold tankt sich auf dem linken Flügel nach vorne und findet mit der Hereingabe Wanitzek, der per Kopf für den besser postierten Ben Farhat verlängert. Aus zwölf Metern köpft der allerdings über die Querlatte hinweg. Abstoss Dresden.
Eichner zieht seine letzte Option und bringt noch Rapp für Kwon.
Auswechslung bei Karlsruher SC: Hyeok-kyu Kwon
Einwechslung bei Karlsruher SC: Nicolai Rapp
Tooor für Karlsruher SC, 3:3 durch Marvin Wanitzek
Der Karlsruher SC gleicht auf 3:3 und wie beim Elfmeter, der zum 1:1 führte, übernimmt erneut Marvin Wanitzek die Verantwortung, der darauf spekuliert, dass sich Tim Schreiber erneut für eine Ecke entscheidet. Genau das macht der SGD-Rückhalt, weshalb der mittige Flachschuss im Netz zappelt.
Der VAR schaut sich die Szene noch einmal an und stellt fest, dass das Foul genau auf der Linie stattfindet. Es gibt daher erneut einen Elfmeter für Karlsruhe!



