Fazit:
Hertha BSC schlägt Preussen Münster unterm Strich sehr verdient mit 2:1 und sichert sich den ersten Heimsieg der neuen Saison. Die Hauptstädter verteidigten bereits im ersten Durchgang so giftig, dass die kreative Schaltzentrale der Westfalen nahezu vollständig abgemeldet war. Ihrerseits kreierten die Berliner dafür unzählige gute Gelegenheiten. Alleine vier Grosschancen hatte Grønning, der zwei davon auch nutzte. Beim Stand von 2:0 spielte nur die Alte Dame, die allerdings ein ums andere Mal die Vorentscheidung fahrig liegenliess und nach dem späten Anschlusstreffer durch Amenyido tatsächlich noch einmal zittern musste, das 2:1 letztlich aber über die Zeit brachte.
Spielende
Riesenchance Hertha! Beim SCP ist keine Absicherung mehr zu sehen und nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte kann Sessa alleine auf Schenk anlaufen. Im Eins-gegen-Eins scheitert er aber am Preussen-Keeper, der lange stehenbleibt und den Ball dann sehenswert pariert.
Die Berliner kontern noch einmal, aber die flache Hereingabe vom pfeilschnellen Winkler kommt nicht bei Schuler an, weil Jaeckel ebenfalls voll durchzieht und den eigentlich frischeren Schuler im Laufduell abkocht.
Gelbe Karte für Tjark Ernst (Hertha BSC)
Ernst lässt sich jetzt bei der Ausführung eines Freistosses aufreizend viel Zeit. Der Unparteiische zeigt ihm deshalb die Gelbe Karte wegen Zeitspiels.
Leitl schöpft derweil sein Wechselkontingent noch voll aus und bringt den frischen Sessa für die vermutlich noch knapp fünf Minuten, die es nach Behandlungspause und Wechsel jetzt noch sein dürften.
Auswechslung bei Hertha BSC: Fabian Reese
Einwechslung bei Hertha BSC: Kevin Sessa
Gelbe Karte für Johannes Schenk (Preussen Münster)
Jaeckel erwischt Schuler etwas unglücklich, der daraufhin verletzt liegenbleibt und sich auf dem Feld behandeln lässt. Das passt Schenk überhaupt nicht, der hier scheinbar Zeitspiel reklamiert und dafür vom Unparteiischen mit Gelb bestraft wird.
Die Gäste pushen sich noch einmal. Sechs Minuten bleiben den Münsteranern noch, um zumindest einen Punkt aus dem Olympiastadion zu entführen.



