Die Schweiz übernimmt im spärlich gefüllten Snapdragon Stadium von Beginn weg das Spieldiktat. Wirklich viele Torchancen kann sie sich gegen die kompakte australische Defensive aber nicht herausspielen – und wenn, dann steht Ndoye im Fokus: Der Schweizer Flügelstürmer taucht nach hohen Bällen mehrmals gefährlich vor dem Australien-Tor auf, zuletzt in der Nachspielzeit von Halbzeit 1. Nur logisch deshalb, ist er auch der einzige Torschütze vor der Pause: Nach 14 Minuten wird er von Xhaka perfekt in Szene gesetzt und behält dann alleine vor Beach die Nerven – 1:0 für die Schweiz. Diese Führung gerät daraufhin kaum in Gefahr, zu souverän agiert die Schweiz in der Defensive. Einzig ein Kopfball von Souttar sorgt kurz vor der Pause für erhöhten Puls unter den Schweizer Fans, geht aber am Tor vorbei. So nimmt die Schweiz das 1:0 auch mit in die Pause.
Kurz nach Ndoyes Chance hat Koroleva genug von dieser ersten Halbzeit: Sie pfeift zur Pause, in die die Schweiz eine verdiente 1:0-Führung mitnimmt.
Kurz vor dem Pausenpfiff bietet sich Ndoye tatsächlich noch eine Chance auf das 2:0: Nach einem Zuspiel von Manzambi taucht er wieder alleine vor Beach auf, bleibt aber an diesem hängen – ein Bein des bereits abgehobenen Aussie-Schlussmanns steht im Weg.
Drei Minuten werden in der ersten Halbzeit nachgespielt. Und in diesen holt sich Xhaka eine gelbe Karte: Er hält Volpato an der Mittellinie zurück.
Und bei diesem Freistoss kommt tatsächlich so etwas wie Torgefahr für Australien auf: Der grossgewachsene Souttar geht am linken Pfosten etwas vergessen und setzt so zum Kopfball an. Diesen bringt der Captain der Socceroos aber nicht auf das Tor.
Ein Fehler von Freuler eröffent Australien eine Kontermöglichkeit. Irankundas Zuspiel auf Yengi ist aber alles andere als optimal, weshalb sich das Spiel auf die rechte Seite verlagert. Der Zug zum Tor ist weg. Yengi holt im Zweikampf mit Akanji immerhin noch einen Freistoss heraus.
Beide Teams scheinen nur noch auf den Pausenpfiff zu warten und schieben den Ball im Mittelfeld hin und her. Es fehlt an zündenden Ideen, was aber auch mit den disziplinierten Defensivreihen auf beiden Seiten zu tun hat.
Nun probiert es die Schweiz wieder mit einem langen Ball auf Ndoye. Das hat ja schon einmal geklappt, geht dieses Mal aber nicht auf – der einzige Torschütze startet aus einer Abseitsposition und wird deshalb zurückgepfiffen.
Nun ist wieder etwas Tempo im Schweizer Spiel, was Manzambi mit einem guten Laufweg ausnutzen will. Ehe er den Ball erreicht, wird er aber von Harrington gestoppt. Gegen vorne klappt bei der Schweiz nicht mehr viel.



