Wichtige Spiele gegen die Türkei
Erstes Nati-Aufgebot für Cup-Heldin

Mit Amina Muratovic steht ein Neuling im Nati-Kader für die beiden wegweisenden Partien um den Gruppensieg in der Nations League Mitte April gegen die Türkei. Ebenfalls zurück sind die zuletzt verletzten Alayah Pilgrim und Smilla Vallotto.
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Amina Muratovic (links) ist erstmals für die Nati aufgeboten.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Es sind freudige Tage für Amina Muratovic (19). Am Sonntag gewinnt die Innenverteidigerin mit Servette dank eines 1:0-Sieges im Final gegen YB den Schweizer Cup, am Montag wird sie erstmals ins Kader der Nati berufen. «Die A-Nati ist mein grosses Ziel. Ich warte auf meine Chance», sagte sie am Sonntag, bevor die Genfer Cup-Party startete.

Zumindest den ersten Schritt hat sie nun geschafft, Rafel Navarro nominiert sie für die beiden Spiele gegen die Türkei am 14. und 18. April in Zürich und in Sinop. «Sie ist eine junge Spielerin, die sehr zweikampfstark ist. Es ist eine gute Möglichkeit, sie einmal kennenzulernen», so der Spanier. Auch Muratovics Körpersprache imponiert dem Nati-Coach. «Sie hat auch im Cupfinal viel mit ihren Mitspielerinnen gesprochen und diese auch immer wieder gepusht.»

Absage an Bosnien-Herzegowina

Muratovic wurde der Fussball in die Wiege gelegt. Ihr Vater, der aus Bosnien-Herzegowina stammt, war ebenfalls Fussballer und ist heute Trainer. Auch ihr grosse Schwester spielte Fussball, weshalb Muratovic regelmässig auf dem Fussballplatz zu finden war und dann mit neun Jahren dem FC La Sallaz in Lausanne beitrat. Lange spielte sie bei den Buben und bei den Frauen, ehe sie nach einigen Klubwechseln 2022 den Sprung zu Servette wagte.

Muratovic besitzt auch einen französischen und einen bosnischen Pass. Doch für sie war immer klar, dass sie das Nati-Trikot tragen will. «Bosnien hat mich bereits kontaktiert, um in der A-Nationalmannschaft zu spielen, aber mein Ziel ist es, das Land zu vertreten, in dem ich aufgewachsen bin. Das wäre eine Ehre», sagte sie im letzten Herbst gegenüber Blick. Dieser Wunsch könnte nun bald in Erfüllung gehen.

Duelle um den Gruppensieg

Wieder im 23-Frau-Kader dabei sind Alayah Pilgrim und Smilla Vallotto (beide 22), die zuletzt verletzt waren. Navarro ist froh, dass sie beiden zurück sind. «Sie waren und sind für uns sehr wichtige Spielerinnen.» Nicht mit dabei sind Laia Ballesté, Seraina Piubel und Meriame Terchoun. Nicht, weil sie verletzt sind, sondern aufgrund der Konkurrenzsituation.

Das Ziel für die beiden Spiele ist klar: zwei Siege. Da die Türkei ihre ersten beiden Spiele wie die Nati auch gewonnen hat, sind die beiden Duelle wegweisend um den Gruppensieg und den Aufstieg in die Liga A der Nations League. Auch in der Quali für die WM 2027 würde sich die Nati damit im Hinblick auf die Playoffs bessere Ausgangslage schaffen.

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Gruppe A
Mannschaft
SP
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1
Norwegen
Norwegen
3
3
9
2
Schweiz
Schweiz
3
1
4
3
Finnland
Finnland
3
0
4
4
Island
Island
3
-4
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
11
9
2
Italien
Italien
3
-1
4
3
Belgien
Belgien
3
-4
3
4
Portugal
Portugal
3
-6
1
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
3
7
9
2
Deutschland
Deutschland
3
0
6
3
Polen
Polen
3
-4
3
4
Dänemark
Dänemark
3
-3
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
7
9
2
England
England
3
8
6
3
Niederlande
Niederlande
3
-4
3
4
Wales
Wales
3
-11
0
Playoffs
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