Wackelt die Nummer 1?
Nati-Keeperin Elvira Herzog steht unter Beobachtung

Schon früh hat sich Pia Sundhage festgelegt und Elvira Herzog zur Nummer 1 gemacht – zu früh? Zuletzt überzeugte die Leipzig-Keeperin nicht. Bis auf Weiteres hält die Schwedin aber an Herzog fest.
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Nati-Torhüterin Elvira Herzog steht unter Beobachtung.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Pia Sundhage hat vor der Heim-EM viele Baustellen in der Nati
  • Elvira Herzog bleibt trotz Gegentoren die Nummer 1 im Tor
  • In fünf Spielen kassierte die Nati mit Herzog elf Gegentreffer
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Pia Sundhage (65) geht die Arbeit nicht aus. Torflaute, Sieglos-Serie, fehlende Abstimmung in der Defensive, drohender Abstieg in der Nations League. Die Nati-Trainerin hat knapp drei Monate vor Beginn der Heim-EM viele offene Baustellen, die sie bis zum Startspiel gegen Norwegen am 2. Juli im St. Jakob-Park schliessen muss.

Vor dem kapitalen Spiel am Dienstag (18.45 Uhr) um den Klassenerhalt in der Nations League in Reykjavik gegen Island tut sich womöglich eine weitere Problemzone auf. Die designierte Nummer 1, Elvira Herzog (25), kassierte in den letzten beiden Spielen in Norwegen (1:2) und am Freitag in St. Gallen gegen Frankreich (0:2) haltbare Gegentore.

Die Abwehr als Basis für EM-Coup

Gegen Frankreich liess die Zürcherin kurz vor der Pause einen schnell ausgeführten Freistoss der Französinnen in die Mitte des Tores über die Fingerspitzen zum 0:2 passieren, womit die Partie praktisch entschieden war. «Die Kommunikation war nicht schnell und klar genug, was sehr schnell bestraft worden ist», analysiert Herzog im Rückblick, fügt aber an: «Die restlichen 89 Minuten hat die Kommunikation sehr gut funktioniert.»

Lange macht ihr ein solcher Fehler oder ein Gegentor aber nicht zu schaffen. «Bis wieder angepfiffen wird. Denn bei der nächsten Aktion muss man wieder bei 100 Prozent sein, sowohl physisch als auch mental.» Nach der Partie werde das ganze Spiel analysiert. «Um daraus zu lernen und zu wissen, was man besser machen kann.»

Klar ist: Herzog und die Nati-Defensive sind noch nicht in jener Form, die von einem Coup an der Heim-EM träumen lassen, auch wenn sich Frankreich nicht allzu viele Chancen erarbeitet hat. «Wir brauchen Clean Sheets», fordert Sundhage. Also Spiele ohne Gegentore. Denn letztlich braucht es als Basis für eine erfolgreiche EM-Kampagne eine starke Defensive.

Seit der Ernennung von Herzog zur Nummer 1 Ende November hat die Nati in fünf Spielen elf Gegentreffer kassiert – allein sechs beim Debakel gegen Deutschland –, wobei in allen Partien Herzog 90 Minuten zwischen den Pfosten stand. Die vielen Gegentreffer ihr anzulasten, wäre aber unfair. Nur gegen Norwegen und Frankreich machte sie keine gute Figur. Doch diese Spiele sind abgehakt, denn mit Island steht die nächste Aufgabe vor der Tür. «Es ist ein extrem wichtiges Spiel, das wir gewinnen wollen.»

Die Abläufe müssen bis zur EM sitzen

Auch in diesem steht Herzog zwischen den Pfosten. Am Tag vor der Partie erhält sie von der Nati-Trainerin noch einmal Rückendeckung. «Sie ist weiterhin unsere Nummer 1», bestätigt Sundhage die Aussage, die sie bereits unmittelbar nach dem Frankreich-Spiel getätigt hat, und wischt eine allfällige Goalie-Diskussion vom Tisch. «Wichtig ist, dass man aus den Fehlern lernt.»

Das Zauberwort der Schwedin in diesen Tagen heisst «Verbindungen schaffen» – und zwar in allen Mannschaftsteilen. In der Offensive, wo Sundhage viele Optionen, die passende Zusammensetzung aber noch nicht gefunden hat – aber auch in der Defensive. Denn bis zur EM müssen die Abläufe in Fleisch und Blut übergehen.

WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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