Bei Pia Sundhage kullern nach dem Finnland-Krimi die Tränen
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Emotionale Nati-Trainerin:Bei Pia Sundhage kullern nach dem Finnland-Krimi die Tränen

Nati-Trainerin Sundhage gibt Party-Befehl
«Diese Freude ist alles, was zählt»

Die Schweiz zittert. Die Schweiz jubelt. Die Schweiz tanzt. Auch Pia Sundhage? Noch nicht, sagt die Nati-Trainerin nach dem Spiel, ehe sie den Befehl zum Feiern ausgibt.
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Pia Sundhage lässt sich im Kreis feiern.
Foto: Getty Images
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Nein, das am Vortag angekündigte Tänzchen ist es noch nicht, das Pia Sundhage (65) kurz nach Abpfiff dieses nervenaufreibenden Spiels mit dem Hitchcock-Finale im Stade de Genève im versammelten Kreis der Nati auf den Rasen legt. Die sonst so coole Schwedin macht im Laufschritt eine kleine Ehrenrunde und klatscht mit allen ab, ehe sie die Faust in den Genfer Nachthimmel reckt.

«Vielleicht gibt es später noch ein paar Tanzschritte», sagt sie eine halbe Stunde später mit einem Lachen, als sie sich an der Pressekonferenz zu diesem emotionalen Abend äussert. Seit einem halben Jahrhundert ist Sundhage im Fussball dabei, sie hat schon praktisch alles erlebt und vieles gewonnen. «Aber das war sicher das aufregendste Unentschieden meines Lebens.» Dies seien jene Momente, in denen man denke, es könnte noch ewig so weitergehen.

Steiniger Weg

Seit ihrem Amtsantritt vor eineinhalb Jahren hatte Sundhage immer wieder von einer Reise gesprochen. Nur sie konnte sich wohl vorstellen, was so ein Heimturnier auslösen kann, schliesslich hat sie das 2013 mit ihrem Heimatland erlebt. Und so steinig und holprig dieser Weg mit der Nati an die EM auch war, er hat sich gelohnt.

Hier lässt Riola Xhemaili das Stadion in Genf explodieren
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In der Nachspielzeit:Hier lässt Riola Xhemaili das Stadion in Genf explodieren

Denn die Nati begeistert landauf, landab. Auch in Genf fiebern über 26'000 Fans mit ihr mit, das Schweizer Fernsehen dürfte die Millionengrenze erneut geknackt haben. «Kleine Buben und Mädchen werden in Höfen spielen und sagen: ‹Ich bin Wälti. Ich bin Beney›», sagt Sundhage. Diese Vorbilder seien so wichtig. «Ich bin stolz auf die Schweiz und was da gegangen ist bis jetzt. Aber wir sind noch nicht fertig!»

Einen Tag geniessen

Die Reise dieser Nati an ihrer Heim-EM geht noch mindestens eine Woche weiter – dank Riola Xhemailis Tor in der 92. Minute. Noch will die Nati-Trainerin aber nicht an den Viertelfinal denken, viel eher gibt Sundhage den Party-Befehl aus. «Wir brauchen mindestens einen Tag, an dem wir uns nur freuen können. Denn die Freude müssen wir geniessen. Das ist alles, was zählt.»

Dass sich die Nati nach dem Spiel gleich wieder von Genf nach Thun ins Base-Camp aufmacht, kommt den Partyplänen zupass. Die eine oder andere Tanzeinlage im Bus – nicht ausgeschlossen. Und vielleicht löste ja Sundhage auch ihr Versprechen ein.

WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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