«Schiri, Schiri, der hat Mohrenkopf gesagt»
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GC-Spielerin beleidigt:«Schiri, Schiri, der hat Mohrenkopf gesagt»

Nach Rassismus-Skandal
Nati-Stars stärken GC-Juniorin den Rücken

Nach dem rassistischen Vorfall bei einem U20-Spiel zwischen Luzern und GC meldet sich die betroffene Spielerin Deborah Nyota Kabela auf Instagram zu Wort. Dafür erhält sie prominenten Zuspruch.
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GC-U20-Spielerin Deborah Nyota Kabela wird während eines Spiels gegen Luzern rassistisch angegangen. Danach wählt sie auf Instagram klare Worte.
Foto: Instagram
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Bei einem U20-Meisterschaftsspiel gegen Luzern kommts zum Eklat: GC-Spielerin Deborah Nyota Kabela wird rassistisch angegangen. Anschliessend wählt sie auf Instagram klare Worte: «Fussball soll vereinen, nicht spalten. Rassismus existiert noch immer und genau deshalb müssen wir uns wehren. Nein zu Rassismus im Schweizer Fussball.»

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Sie sei «richtig wütend», wie sie gegenüber «20 Minuten» sagt. «In dem Moment habe ich es zwar wahrgenommen, aber nicht sofort realisiert, was genau gesagt wurde.» Eine Gegenspielerin habe sie dann darauf aufmerksam gemacht und ihr gesagt, sie solle es nicht persönlich nehmen. «Wir schreiben das Jahr 2026 – und solche Dinge passieren immer noch. Das ist einfach unsportlich und respektlos.»

Eine Entschuldigung des Luzerner Assistenztrainers sei nach dem Spiel nicht erfolgt, auf ein Gespräch mit der Trainerin der Innerschweizerinnen nach dem Spiel hat sie verzichtet: «Die Trainerin ist zwar auf mich zugekommen und wollte mit mir sprechen, aber ich hatte in dem Moment kein Verständnis dafür. Sie hat während der Situation nichts gesagt – und dann nachher das Gespräch zu suchen, das habe ich nicht gebraucht.»

Nati-Stars stärken ihr den Rücken

Ihr Instagram-Post erhält viel Zuspruch – auch von prominenten Namen in der Schweizer Fussball-Landschaft. So bringen die Nati-Spielerinnen Meriame Terchoun und Alayah Pilgrim ihre Unterstützung für Kabela zum Ausdruck, auch die ehemalige Fussballerin Camille Surdez kommentiert mit einem Herz-Emoji.

Jasmine Imboden, die im vergangenen November bei einem Spiel der 1. Liga rassistisch beleidigt worden ist, schreibt darunter: «Wir stehen hinter dir! Danke für den Mut und dafür, dagegen aufzustehen.» Imboden hat nach dem Vorfall im Herbst eine Petition lanciert, die den Schweizerischen Fussballverband zu einem stärkeren Vorgehen gegen Rassismus auffordert.

Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
3
3
9
2
Schweiz
Schweiz
3
1
4
3
Finnland
Finnland
3
0
4
4
Island
Island
3
-4
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
11
9
2
Italien
Italien
3
-1
4
3
Belgien
Belgien
3
-4
3
4
Portugal
Portugal
3
-6
1
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
3
7
9
2
Deutschland
Deutschland
3
0
6
3
Polen
Polen
3
-4
3
4
Dänemark
Dänemark
3
-3
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
7
9
2
England
England
3
8
6
3
Niederlande
Niederlande
3
-4
3
4
Wales
Wales
3
-11
0
Playoffs
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