«Sundhage kann uns extrem weiterhelfen»
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Wälti über neue Nati-Trainerin:«Sundhage kann uns extrem weiterhelfen»

Grosse Hoffnungen in die Schwedin
Mit Sundhage beginnt eine neue Nati-Zeitrechnung

Pia Sundhage wird die Nati an die Heim-EM 2025 führen. Die 63-jährige Schwedin wird am Dienstag als Nachfolgerin von Inka Grings vorgestellt.
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Ist die neue Chefin bei der Frauen-Nati: Pia Sundhage.
Foto: Getty Images
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Während der von der Swiss Football League (SFL) und vom Schweizerische Fussballverband (SFV) organisierten Swiss Football Night im Casino Bern sickert die Information durch. Pia Sundhage wird Trainerin der Frauen-Nati. Die anwesenden Spielerinnen zeigen sich überrascht. «Ich hatte sie nicht auf dem Schirm, obwohl es eigentlich klar ist, dass sie ein Thema sein könnte», gesteht Nati-Captain Lia Wälti. «Sundhage bringt extrem viel internationale Erfahrung mit, was uns sicherlich guttut», so Wälti.

Persönlich kenne sie die Schwedin nicht. «Ich vertraue aber dem Verband, dass sie die richtige Person für uns ist.» Sie und der Spielerrat waren in den Entscheid nicht involviert.

Mit Sundhage holt der SFV eine der renommiertesten Trainerinnen an Bord. Die 63-Jährige kennt den Frauenfussball aus dem Effeff und geniesst weltweit hohe Anerkennung. Als Spielerin gehörte sie fast zwei Jahrzehnte dem schwedischen Nationalteam an, absolvierte 146 Länderspiele (71 Tore) und gewann mit den Skandinavierinnen 1984 den EM-Titel.

Noch erfolgreicher war die begnadete Stürmerin als Trainerin. Der Höhepunkt war ihre knapp fünfjährige Zeit beim amerikanischen Verband, in der sie die USA zu zwei Olympiasiegen führte (2008, 2012). Vier Jahre später erreichte sie mit ihrem Heimatland Schweden erneut den Olympia-Final, der Titel-Hattrick blieb ihr aber verwehrt.

Weniger Erfolg mit Brasilien

Weniger Erfolg war Sundhage an ihrer letzten Station beschieden. Die Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Verband endete im Sommer nach der WM vorzeitig, als das Team um den abtretenden Superstar Marta die Vorrunde nicht überstand.

Laut Blick-Informationen zeigten der SFV und Sundhage von Beginn an Interesse an einer Zusammenarbeit. Der Verband suchte nach einem turbulenten Herbst mit der Entlassung von Inka Grings und der Interimslösung Reto Gertschen eine langfristige Lösung. Und zwar eine, die sitzt – nachdem der Versuch mit Grings nach weniger als elf Monaten bereits als gescheitert erklärt wurde.

Sundhage war als einer der wenigen grossen Namen auf dem Markt. Ein erstes Treffen gab es vor einigen Wochen, als die Schwedin für einen Fifa-Workshop in Zürich weilte. Die Personalie hatte von Beginn an Priorität, auch wenn der SFV auch andere Optionen prüfte.

Mehr Tore schiessen, mehr Siege feiern

Mit ein Grund für Sundhages Zusage war die Aussicht auf das Heim-Turnier 2025. Eine Erfahrung, die sie bereits 2013 gemacht hat, als sie Schweden auf Platz 3 führte. Ein ähnlicher Erfolg mit der Nati zu erwarten, wäre vermessen. Doch Sundhage tritt ihre Aufgabe nicht an, um ihre erfolgreiche Karriere einfach nur ausklingen zu lassen.

Auch Wälti sagt: «Wir haben etwas gutzumachen und zeigen, dass wir es besser können.» Konkret heisst das: Mehr Tore schiessen, mehr Siege feiern. Nur zwei Siege und zehn Tore in 16 Spielen lautete die magere Bilanz 2023, in der Nations League stieg man in die Liga B ab. Immerhin: An der WM in Neuseeland wurde mit dem Achtelfinal das Ziel erreicht.

Nun beginnt eine neue Zeitrechnung. «Ich hoffe, wir können zusammengeschweisst werden, eine klare Spielidee definieren, die zu dem passt, was wir aktuell an Spielerinnen zur Verfügung haben», sagt Wälti. Sie hoffe auf ein positives Jahr, um mit Selbstvertrauen ins EM-Jahr zu gehen. Dort will die Nati die Fans begeistern. «Das Ziel ist, ein Feuer zu entfachen», so Wälti.

WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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