Bilanz der Nations League
Die Gewinnerinnen und Verliererinnen des Nati-Herbstes

Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen steigt die Nati aus der Liga A der Nations League ab. Blick nennt die Siegerinnen und Verliererinnen des turbulenten Nati-Herbstes.
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155 Länderspiele hat Ana-Maria Crnogorcevic für die Schweiz bestritten.
Foto: BENJAMIN SOLAND
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die Gewinnerinnen

Ana-Maria Crnogorcevic (33) 

Als die inzwischen geschasste Inka Grings (45) die Rekord-Natispielerin für den ersten Zusammenzug nach der WM nicht nominiert, lässt Crnogorcevic dies nicht auf sich sitzen. Die Berner Oberländerin setzt sich öffentlich zur Wehr und wird zum Sinnbild für die atmosphärischen Störungen zwischen Team und Trainerin. Letztlich gewinnt Crnogorcevic den Machtkampf, auch wenn Grings in erster Linie nicht über die internen Querelen und die fehlenden Resultate, sondern über ihre Vergangenheit stolpert. Kaum ist Grings weg, blüht Crnogorcevic auf und ebnet der Nati mit dem 1:0 gegen Schweden den Weg zum grössten Sieg in der Verbandsgeschichte.

Alayah Pilgrim (20) 

Im düsteren Nati-Herbst ist die FCZ-Stürmerin die grosse Entdeckung. Sie ist die beste und torgefährlichste Schweizerin in der Nations League, Lohn dafür ist ihr erstes Nati-Tor beim 1:7-Debakel gegen Spanien. Auch beim 0:3 gegen Italien sorgt sie nach ihrer Einwechslung für frischen Wind – wie immer, wenn sie auf dem Platz steht. Zusammen mit Smilla Vallotto (19), Iman Beney (17), Noemi Ivelj (17), Sydney Schertenleib (16/beide GC) und Leela Egli (16) gehört Pilgrim zu den grossen Hoffnungsträgerinnen im Hinblick auf die Heim-EM 2025.

Elvira Herzog (23) 

Bei der Nachfolgeregelung nach dem Rücktritt der langjährigen Nummer 1 Gaëlle Thalmann hat die Keeperin des Bundesligisten Leipzig die Nase derzeit vorne. Zwar ist Herzog beim 0:5 in Spanien der Unglücksrabe, verschuldet sie doch trotz einiger guter Paraden drei Gegentreffer, in den beiden Spielen gegen Schweden (0:1, 1:0) aber überzeugt die Zürcherin. Und auch beim 0:3 zum Abschluss gegen Italien trifft sie bei den Gegentoren keine Schuld. Im Kampf um den Platz im Tor liegt sie gegenüber Livia Peng im Vorteil. Hinzu kommt, dass sich mit Seraina Friedli eine Konkurrentin Herzogs mit ihrem Rücktritt selbst aus dem Rennen genommen hat.

Die Verliererinnen

Alisha Lehmann (24) 

Sie hat auf Instagram über 16 Millionen Follower und ist die bestverdienende Schweizer Fussballerin, doch auf dem Platz ist die Bernerin die grosse Verliererin in diesem Herbst, nachdem sie bereits an der WM in Neuseeland nur eine Nebenrolle gespielt hat. Gegen Schweden (1:0) und Italien (0:3) steht Lehmann in der Startaufstellung, ist aber in beiden Spielen die schwächste Nati-Spielerin und wirkt wie ein Fremdkörper. Hinzu kommen Starallüren neben dem Platz.

Riola Xhemaili (20) 

Sie gehört zu den grössten Talenten im Schweizer Fussball, doch für Riola Xhemaili ist das Nati-Jahr 2023 eines zum Vergessen. Vor der WM erhält sie von Inka Grings einen Denkzettel verpasst und wird ausgebootet. Aber auch in der Nations League kommt die Mittelfeldspielerin kaum zum Zug. Im Klub läuft es Xhemaili besser. Beim Bundesliga-Topklub Wolfsburg ist sie zwar auch nur Reservistin und die Zahl ihrer Einsätze sind überschaubar, doch die Solothurnerin fühlt sich wohl. «Es läuft alles nach Plan und so, wie ich und die Verantwortlichen in Wolfsburg es sich vorgestellt haben», so Xhemaili.

Svenja Fölmli (21) 

Die Stürmerin vom SC Freiburg ist der Pechvogel des Jahres. Nach ihrem Kreuzbandriss im Herbst 2022 kehrt Fölmli in diesem Sommer zurück – und wie! In der Bundesliga trifft sie in sieben Spielen dreimal und kehrt in der Nations League auch wieder in den Kreis der Nati zurück. Beim 0:1 in Schweden feiert sie ihr Comeback. Doch die Verletzungshexe schlägt bei der Luzernerin noch einmal zu. Erneut reisst das Kreuzband, diesmal im linken Knie. Die Saison ist damit für Fölmli bereits wieder gelaufen.

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WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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