Hitz wird von Mitspielern und Journalisten gefeiert
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«Held des Abends»:Hitz wird von Mitspielern und Journalisten gefeiert

«Wir hatten Jesus zwischen den Pfosten»
FCB-Hexer Hitz nach Weltklasse-Auftritt mit Lob überschüttet

Marwin Hitz (38) hält gegen Stuttgart einen Penalty. Und die Null. Was der FCB-Goalie zu seiner Weltklasse-Leistung sagt. Wie heftig seine Teamkollegen und sein Trainer schwärmen. Und welchen Fehler Demirovic begangen hat.
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Matchwinner Marwin Hitz wird von Flavius Daniliuc beglückwünscht.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • FCB-Goalie ist wie guter Wein
  • Magnin vergleicht ihn mit Jesus
  • Was der Ostschweizer sagt
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Stefan KreisReporter Fussball

Marwin Hitz ist wie guter Wein. Je älter, desto besser. Vor zwei Wochen wurde der Ostschweizer 38 Jahre alt, gegen den VfB Stuttgart (2:0) zeigt er eine der bemerkenswertesten Leistungen seiner Karriere. Greatest Hitz!

War das sein bester Auftritt, seit er im FCB-Trikot spielt? «Das müsst ihr beurteilen, aber es wirkt ein bisschen abwertend, was den Rest meiner Zeit hier in Basel angeht», antwortet Hitz. 

Fest steht: Besser geht kaum. Erst pariert er den nicht schlecht getretenen Elfmeter von Ex-FCSG-Stürmer Ermedin Demirovic, dann entschärft er mehrere Bälle in Weltklassemanier, behält in der hitzigen Schlussphase die Nerven, ist mit seinen 194 Zentimetern der Leuchtturm in der rotblauen Brandung. Insgesamt sieben Paraden zeigt der Goalie, noch am Freitag dürfte der eine oder andere Stuttgarter von Hitz träumen. Klar, auch offensiv macht der FCB seinen Job, erspielt sich zig Top-Möglichkeiten, profitiert von einem Xherdan Shaqiri in Gala-Form. Ohne Hitz aber wäre der Exploit gegen den amtierenden deutschen Pokalsieger nicht möglich gewesen.

Demirovic scheitert an Marwin Hitz
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Basler Teufelskerl hält:Demirovic scheitert an Marwin Hitz

Magnin bringt Jesus-Vergleich

Sieht auch Ludovic Magnin so. «Wir hatten Jesus zwischen den Pfosten», sagt der FCB-Trainer und macht aus seinem Goalie kurzerhand einen Messias. Vergessen sind jene Stimmen, die Hitz nach dem Champions-League-Quali-Out kritisiert haben. Im Hinspiel gegen Kopenhagen unterschätzt der Goalie eine weite Flanke und ist mitverantwortlich für den Ausgleich, auch bei der 1:2-Niederlage am Wochenende gegen den FC Luzern macht er nicht die beste Figur. Nun reagiert er mit einer Weltklasse-Leistung auf die Kritik.

Dass Hitz einer ist, der sowohl im Erfolgsfall als auch in der Niederlage cool bleibt, hat er in seiner Karriere schon bewiesen. Ex-FCB-Assistenzcoach Davide Callà sagte an der Meisterfeier im Mai: «Marwin ist ein Chiller. Der Mann ist die personifizierte Ruhe. So etwas habe ich wirklich noch nie gesehen.» 

Shaqiri entscheidet Partie mit diesem Traumtor
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Flanke wird zum Lupfer:Shaqiri entscheidet Partie mit diesem Traumtor

Aus diesem Grund lassen Hitz Superlative kalt. Als ein Journalist ihn als «absoluten Helden des Abends» bezeichnet, grinst der Thurgauer zwar um die Wette, lobt im selben Atemzug aber den Physio und alle anderen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. «Wir haben alle geliefert», sagt Hitz. Er am meisten.

Fehler von Demirovic

Darauf angesprochen, ob er den Penalty nur deshalb gehalten habe, weil es keiner gewesen ist, muss Hitz lachen. «War es wirklich keiner? Ich habe mir noch gedacht, dass es lang gedauert hat, bis der Schiri entschieden hat.» Mehr als eine Minute lang muss Demirovic vor der Muttenzerkurve am Penaltypunkt warten. Hitz sagt: «Je länger es dauert, desto grösser der Vorteil für den Goalie. Vielleicht war das ein Fehler von ihm, dass er sich den Ball so früh auf den Punkt gelegt hat.»

Wie Hitz den stark getretenen Penalty pariert, ist trotzdem Extraklasse. Für Albian Ajeti ist in jenem Moment klar, dass der FCB das Spiel gewinnen wird. «Ich wusste, dass keiner an Marwin vorbeikommen wird.»

Der Stürmer sollte recht behalten.

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Real Betis Balompie
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SC Braga
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