Tooor für Aston Villa, 0:3 durch Morgan Rogers
Aston Villa verteidigt die Führung absolut unaufgeregt. Die Elf aus Birmingham hat keinerlei Probleme damit, die Breisgauer auch mal gewähren zu lassen und kurzerhand die Anspielstationen zuzustellen und das Zentrum zu verdichten. Freiburg findet keinerlei Lücken und muss bal Ballverlusten immer wieder höllisch aufpassen.
Tielemans findet mit einem Freistoss, den er ganz simpel mittig in die Tiefe chippt, den startenden Watkins, der sich per Grätsche reinwirft, mit der Fussspitze aber keine Kontrolle mehr auf das Spielgerät ausgeübt bekommt. Der Ball geht links am Tor vorbei.
Die Schwarzwälder wollen natürlich nichts unversucht lassen, aber es ist jetzt ein extrem unangenehmes Spiel für Freiburg, denn nach jedem einzelnen Ballverlust schwärmen die Villans sofort mit maximaler Aggression aus und ziehen beim Umschalten das Tempo an. Während der Sport-Club dem Anschlusstreffer weit entfernt wirkt, kostet es unglaublich viel Kraft, immer wieder die Nadelstiche der Lions verteidigen zu müssen.
Höfler verliert den Ball und die Villans kontern. Im Drei-gegen-Drei will Watkins dann aber zu sehr mit dem Kopf durch die Wand und kommt nicht durch. Buendía kann allerdings nachsetzen und packt kurzerhand den nächsten Kunstschuss aus. Mit dem rechten Aussenrist bekommt er Atubolu aber aus 18 Metern nicht überlupft. Der Freiburger Rückhalt fängt den Ball sicher.
Der Sport-Club probiert es, aber bei einem Manzambi-Pass in die Tiefe startet Kübler aus dem Abseits heraus. Ohnehin ist aber der aufmerksame Martínez zuerst am Ball.
Unverändert kehren beide Teams auf den Rasen zurück. Weiter geht's mit Durchgang zwei.
Anpfiff 2. Halbzeit
Halbzeitfazit:
Aston Villa führt zur Pause mit 2:0 gegen den SC Freiburg, der lange Zeit alles richtig gemacht hat, dann jedoch in der Schlussphase des ersten Durchgangs völlig den Zugriff verloren hat. Nach ausgeglichenen und chancenarmen 40 Minuten, in denen die Schwarzwälder vielleicht sogar die leicht zwingenderen Offensivaktionen hatten, war es erst eine einstudierte Eckballvariante, die den Bundesligisten völlig kalt erwischte, ehe die Lions kurz vor dem Ende der Verlängerung per Traumtor aus der Distanz sogar noch auf 2:0 erhöhten. Inmitten einer leichten Freiburger Schockstarre stimmte die bislang so griffige Zuordnung temporär überhaupt nicht mehr, was die Villans im Stil einer Spitzenmannschaft bestraften. Noch ist in Istanbul natürlich alles möglich, aber das Brett, das die Schuster-Truppe nun bohren muss, ist extrem dick.



