Nottingham Forest schafft Historisches: Im heimischen City Ground setzen sich die Engländer im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League knapp mit 1:0 gegen den FC Porto durch, sie stehen damit zum ersten Mal seit 1984 wieder in einem internationalen Halbfinal.
Schon nach wenigen Minuten nimmt die Partie richtig Fahrt auf – Forest-Keeper Stefan Ortega muss schon in der Anfangsminute grossartig gegen Terem Moffi retten. Der Schlüsselmoment folgt in der 8. Minute, als Porto-Verteidiger Jan Bednarek nach VAR-Entscheid mit Rot vom Platz fliegt. In Überzahl geben die Gastgeber – mit Nati-Star Dan Ndoye (bis in die 65. Minute) – den Ton an, drücken den Gegner immer wieder in dessen Strafraum zurück.
Den einzigen Treffer des Abends erzielt Morgan Gibbs-White nach rund 20 Minuten. Mit viel Schwung schnürt Nottingham Forest den FC Porto weiter ein, zeigt aber Schwächen im Abschluss und verpasst es, früh für klare Verhältnisse zu sorgen.
Die Gäste bleiben dadurch am Leben, schalten nach der Pause mutiger um und werden mehrfach brandgefährlich: Porto trifft in Halbzeit zwei gleich zweimal die Latte, einmal durch William Gomes, später durch Alan Varela – in beiden Szenen hätte der Ball mit etwas mehr Glück den Weg ins Tor gefunden. Keeper Diogo Costa hält die Hoffnung der Portugiesen mit starken Paraden bis in die Nachspielzeit am Leben.
Am Ende rettet sich Forest über die Zeit.






