«Das ist eine Blamage für die Basler»
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Knallhart-Analyse nach FCB-Out:«Das ist eine Blamage für die Basler»

Sforza kontert Stocker-Attacke nach Sofia-Schlappe
«Jetzt muss sich jeder Spieler selber hinterfragen»

Der FCB vergeigt in den Playoffs die Europa-League-Gruppenphase. Trainer Ciriaco Sforza wehrt sich gegen den Vorwurf, Gegner ZSKA Sofia unterschätzt zu haben.
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FCB-Coach Sforza ist nach der Pleite gegen Sofia bedient.
Foto: freshfocus
Marco Pescio und Stefan Kreis

Nichts wirds aus magischen Europacupnächten in Basel – nicht mehr in dieser Saison! Die Realität sieht anders aus: Gastauftritte im Cornaredo, Rheinpark oder Tourbillon statt Duelle mit Top-Teams, die gleichzeitig auch noch Millionen einspielen.

Als Ahmed Ahmedov im Joggeli in der 96. Minute das 3:1 für ZSKA Sofia erzielt, bleibt FCB-Trainer Ciriaco Sforza regungslos an der Seitenlinie stehen, wie ersteinert sieht er im Regen zu, wie sich die Bulgaren um den Hals fallen und ihre Freude in den Basler Nachthimmel schreien.

Später, an der Pressekonferenz, muss sich Sforza erklären. In den bulgarischen Medien ist man der Meinung, der FCB habe Sofia unterschätzt. Die Frage kommt erst bei ZSKA-Trainer Stamen Belchev auf, der meint: «Ich habe gehofft, dass die Basler das tun werden. Und wir haben heute gesehen, dass man das nicht tun darf.» Sforza hingegen wehrt sich gegen den Vorwurf: «Unterschätzt? Überhaupt nicht. Ich habe heute 70 Minuten lang einen konzentrierten FCB gesehen.»

Nur: Wie zuletzt oft brechen die Basler gegen Ende ein – und vergeigen so den Einzug in die Gruppenphase. Die Millionen sind futsch. Das Ziel, europäisch ein Wort mitzureden, ebenfalls. «Die Enttäuschung ist gross», gibt auch Sforza zu. Gleichzeitig versucht er, zuvor getätigte Aussagen von Captain Valentin Stocker zu relativieren. Dieser hatte gegenüber «blue» das Out mit der fehlenden Qualität erklärt. Und das Team würde «nicht die Freude auf den Platz bringen». Sforza dazu: «Ich sehe, dass im Training die Freude vorhanden ist. Jeder muss sich jetzt nach dieser Niederlage selbst hinterfragen, ob er das Beste für den Verein gab.»

Und was ist mit der Qualität des Kaders? «Es bringt jetzt nichts, zu jammern. Momentan haben wir die Spieler, die hier sind», so Sforza.

Und diesem Team bleibt nun nur noch Meisterschaft und Cup: «Diese beiden Ziele haben wir noch – und die werden wir jetzt angreifen!»

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Europa League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Olympique Lyon
Olympique Lyon
8
13
21
2
Aston Villa
Aston Villa
8
8
21
3
FC Midtjylland
FC Midtjylland
8
10
19
4
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
8
6
17
5
FC Porto
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8
6
17
6
SC Braga
SC Braga
8
6
17
7
SC Freiburg
SC Freiburg
8
6
17
8
AS Rom
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8
7
16
9
KRC Genk
KRC Genk
8
4
16
10
Bologna FC
Bologna FC
8
7
15
11
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
8
6
15
12
Ferencvaros Budapest
Ferencvaros Budapest
8
1
15
13
Nottingham Forest
Nottingham Forest
8
8
14
14
FC Viktoria Pilsen
FC Viktoria Pilsen
8
5
14
15
FK Crvena Zvezda Belgrade
FK Crvena Zvezda Belgrade
8
1
14
16
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
8
4
13
17
PAOK Thessaloniki
PAOK Thessaloniki
8
3
12
18
OSC Lille
OSC Lille
8
3
12
19
Fenerbahce Istanbul
Fenerbahce Istanbul
8
3
12
20
Panathinaikos Athen
Panathinaikos Athen
8
2
12
21
Celtic Glasgow
Celtic Glasgow
8
-2
11
22
Ludogorets 1945 Razgrad
Ludogorets 1945 Razgrad
8
-3
10
23
GNK Dinamo Zagreb
GNK Dinamo Zagreb
8
-4
10
24
SK Brann
SK Brann
8
-2
9
25
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
-6
9
26
SK Sturm Graz
SK Sturm Graz
8
-6
7
27
Fotbal Club FCSB
Fotbal Club FCSB
8
-7
7
28
Go Ahead Eagles
Go Ahead Eagles
8
-8
7
29
Feyenoord Rotterdam
Feyenoord Rotterdam
8
-4
6
30
FC Basel
FC Basel
8
-4
6
31
FC Salzburg
FC Salzburg
8
-5
6
32
Glasgow Rangers
Glasgow Rangers
8
-9
4
33
OGC Nizza
OGC Nizza
8
-8
3
34
FC Utrecht
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8
-10
1
35
Malmö FF
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-11
1
36
Maccabi Tel Aviv FC
Maccabi Tel Aviv FC
8
-20
1
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