Schweizer Vizemeister chancenlos
Servette bei Europa-League-Premiere nassgemacht

0:2 verliert Servette im Stade de Genève gegen Slavia Prag. Als Nächstes wartet in der Europa League die AS Roma auf die Mannschaft von René Weiler.
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Servette unterliegt Slavia Prag in der Europa League.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Die Kulisse (19'780 Fans) passt, das Wetter und das Resultat nicht. Beim allerersten Europa-League-Gruppenspiel der Vereinsgeschichte muss sich Servette zu Hause dem Favoriten Slavia Prag mit 0:2 geschlagen geben. Für Trainer René Weiler, im Sommer an den Lac Léman gekommen, bedeutet das: Im 13. Pflichtspiel setzt es die vierte Niederlage ab (bei drei Siegen nach 90 Minuten – davon zwei Mal im Cup).

Lukas Masopust münzt im strömenden Regen die erste Top-Chance der Gäste in der 32. Minute sogleich in die verdiente Führung um. Mit seinem Direktabschluss ins lange Eck bezwingt er Goalie Jérémy Frick gekonnt.

Frick muss auch den zweiten Ball passieren lassen, der auf seinen Kasten zugeflogen kommt. Christos Zafeiris verlängert einen Corner, sodass der Nigerianer Igoh Ogbu aus kurzer Distanz ungestört einnicken kann (58.). Auch hier ist der Goalie der Grenats machtlos. Das 0:2 fällt in einer Phase, in der Servette etwas besser ins Spiel hineinfindet.

Die Genfer kriegen in der ersten Halbzeit keinen einzigen Abschluss auf das Tor von Ales Mandous zustande. Nach dem Seitenwechsel muss der Prager Keeper vier Mal eingreifen, er läuft aber nie Gefahr, seine weisse Weste zu verlieren. Weilers Mannschaft lässt die nötige Präzision vermissen. Sie tritt insgesamt zu harmlos auf, geht zu Recht leer aus, aber nicht überraschend.

Viel internationale Erfahrung bei Slavia Prag

Denn mit dem Klub aus der tschechischen Hauptstadt gastiert ein Team im Stade de Genève, das in den letzten Jahren viel internationale Erfahrung gesammelt hat und derzeit im Klubkoeffizienten-Ranking der Uefa Platz 44 einnimmt. Zum Vergleich: Schweizer Meister YB liegt an 49. Stelle, Servette an 216.

Slavia Prag war 2019 in einer Champions-League-Gruppe mit Inter Mailand, Barcelona und Dortmund, scheiterte 2021 im Europa-League-Viertelfinal an Arsenal und 2022 im Conference-League-Viertelfinal an Feyenoord. Darum erstaunt es nicht, dass Servette-Coach Weiler vor dem Match gegenüber Blue sagt: «Das wird eine grosse Hürde.» Nach dem Spiel lautet das Fazit: Der tschechische Vizemeister war für den Schweizer Vizemeister eine zu grosse Hürde. Der nächste Gegner ist am 5. Oktober auswärts die AS Roma. Das wird definitiv nicht leichter. (yap)

Europa League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Juventus Turin
Juventus Turin
1
5
3
2
Crystal Palace
Crystal Palace
1
4
3
3
Sparta Prag
Sparta Prag
1
3
3
4
Besiktas JK
Besiktas JK
1
3
3
5
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
1
3
3
6
Ferencvaros Budapest
Ferencvaros Budapest
1
2
3
7
SL Benfica
SL Benfica
1
2
3
8
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
1
2
3
8
OFI Kreta
OFI Kreta
1
2
3
10
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
1
1
3
10
Olympique Lyon
Olympique Lyon
1
1
3
10
SCU Torreense
SCU Torreense
1
1
3
13
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
1
1
3
14
FC Salzburg
FC Salzburg
1
1
3
15
AC Omonia Nicosia
AC Omonia Nicosia
1
1
3
15
FC Sunderland
FC Sunderland
1
1
3
17
GNK Dinamo Zagreb
GNK Dinamo Zagreb
1
0
1
17
Hapoel Beer Sheva FC
Hapoel Beer Sheva FC
1
0
1
17
SK Sturm Graz
SK Sturm Graz
1
0
1
17
FC Stade Rennes
FC Stade Rennes
1
0
1
21
Jagiellonia Bialystok
Jagiellonia Bialystok
1
-1
0
22
Lilleström SK
Lilleström SK
1
-1
0
22
Real Sociedad
Real Sociedad
1
-1
0
22
RSC Anderlecht
RSC Anderlecht
1
-1
0
25
AZ Alkmaar
AZ Alkmaar
1
-1
0
25
Levski Sofia
Levski Sofia
1
-1
0
25
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
1
-1
0
28
Celtic Glasgow
Celtic Glasgow
1
-2
0
29
AC Mailand
AC Mailand
1
-2
0
29
NK Celje
NK Celje
1
-2
0
29
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
1
-2
0
32
Olympique Marseille
Olympique Marseille
1
-3
0
33
FC Ararat Armenia
FC Ararat Armenia
1
-3
0
34
FC Viktoria Pilsen
FC Viktoria Pilsen
1
-3
0
35
KKS Lech Posen
KKS Lech Posen
1
-4
0
36
NEC Nijmegen
NEC Nijmegen
1
-5
0
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