Das sagt Christoph Spycher zum YB-Reise-Debakel
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Nach 6-stündigem Trip:Das sagt Christoph Spycher zum YB-Reise-Debakel

Macht es wie die Dänen 1992!
YB nach sechsstündiger Reisetortur in Porto angekommen

Nach einer sechsstündigen Tortur ist YB schliesslich doch noch in Porto gelandet. Schuld ist der portugiesische Herbst. Suboptimal!
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Christian Fassnacht vor der Security. Da war die Welt noch in Ordnung.
Foto: ALAIN KUNZ
Alain Kunz, Porto

Es schüttelt die Maschine der Helvetic Airways ganz schön durch zwischendurch. Nichts für zartbesaitete Fliegernasen, die es in der Luft ohnehin nicht sehr gut haben. Und dann wirds grau in grau. Everything under the sun? Momentan nicht in Portugal.

Um 17.10 Uhr Schweizer Zeit landet die YB-Delegation schliesslich in der portugiesischen Hafenstadt anstatt wie geplant um 13.40 Uhr. Und zu allem Übel dauert es noch eine Dreiviertelstunde, bis das Gepäckband endlich die Kisten mit dem Material ausspuckt – obwohl am Flughafen tote Hose ist. Schuld an der Verspätung des Flugs ist der... Nebel. Ist man sich eher von der Schweiz und von Orten wie Zug gewohnt. Aber hier? An der Atlantikküste?

Wegen des dichten Nebels dürfen pro Stunde gerade mal fünf Flugzeuge landen – aus Sicherheitsgründen. YB macht via Uefa Druck, einen der begehrten Slots zu erhalten. Es klappt. Der Plan B, die Anreise via das spanische Vigo mit zweistündiger Carfahrt kann geshreddert werden.

Und so nimmt das Team das Mittagessen (Spaghetti Bolo) halt im Gribi’s gleich neben dem Flugplatz Bern-Belp ein statt in Porto. Das ganze Programm wird über Bord geworfen – im wahrsten Sinn des Wortes. Statt wie geplant Lunch, dann Siesta. Teamansprache, Kaffee/Kuchen, Fahrt zum Abschlusstraining bleiben keine zwei Stunden. Alles muss zeitlich nach hinten geschoben werden. Die Siesta gibts am Flughafen oder im Flieger. Knapp noch Zeit für den Zimmerbezug im Hotel und für die Teamsitzung. Danach gehts bereits ins Estadio do Dragão, wo YB am Donnerstag im ersten Europa-League-Gruppenspiel auf den zweifachen Champions-League-Sieger Porto trifft.

Aus der Ruhe bringen lässt sich YB-Coach Gerry Seoane wegen der vierstündigen Verspätung kein bisschen: «Wir sind immer flexibel unterwegs. Wir wissen, das so etwas immer passieren kann, weshalb es unsere Vorbereitung nicht beeinträchtigt.» Einen hat es ganz sicher nicht gestört: Nicolas Moumi Ngamaleu. Der Powerflügel, der sehr gut in Form ist, konnte wegen Adduktorenproblemen die Reise nach Porto gar nicht erst antreten.

Eine Vorbereitung alles andere als optimal. Aber ist nicht Dänemark 1992 Europameister geworden? Aus den Ferien kommend, ohne Vorbereitung? Doch.

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