Lacazette schiesst Arsenal zum Sieg
Jovic lässt Frankfurt weiter vom Final träumen

In den Halbfinal-Hinspielen der Europa League fallen sechs Tore. Während Frankfurt sich gegen Chelsea zu Hause zu einem Unentschieden kämpft, setzt sich Arsenal gegen Valencia souverän durch.
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Jovic mit Köpfchen zur Führung
0:35
Das 1:0 für Frankfurt:Jovic mit Köpfchen zur Führung
Ramona Bieri und Remo Welte

Frankfurt – Chelsea 1:1 (1:1)

Mit einer Mega-Choreo begrüssen die Frankfurt-Fans die Spieler. Und belohnt werden sie mit einer intensiv geführten Partie. Chelsea macht von Anfang an Druck aber die Eintracht steht hinten gut. Nach einer ausgeglichenen Startphase jubeln die Hausherren in der 23. Minute. Am Ende eines schnell vorgetragenen Konters findet Kostic mit seiner Flanke Jovic, der per Kopf einnetzt.

Anstatt einen zweiten Treffer zu suchen, geben sich die Deutschen aber mit der knappen Führung zufrieden. Sie beziehen Lauerstellung und warten auf Kontermöglichkeiten. Und das wird prompt bestraft. Chelsea wird immer stärker und gefährlicher. Nachdem Pedro (27.) und Loftus-Cheek (43.) gute Möglichkeiten auslassen, ist es Pedro, der kurz vor dem Pausentee den Ausgleich (45.) markiert.

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Frankfurt und Chelsea trennen sich 1:1 unentschieden.
Foto: AP

Nach dem Seitenwechsel ist Frankfurt praktisch nicht mehr wiederzuerkennen. Es kommen fast nur noch Fehlpässe und unkontrollierte Befreiungsschläge. Chelsea überfordert die Deutschen mit Tempo und Intensität. Aber Loftus-Cheek (54.) verpasst  das 2:1 ebenso wie David Luiz (59.), dessen Freistoss an die Latte klatscht oder Hazard (74.).

In der Schlussphase wirds dann noch einmal hektisch. Die Hausherren bäumen sich auf, plötzlich funktionierts wieder mit dem Spiel nach vorne. Und mehrfach schrammen die Deutschen nur knapp am späten Siegtreffer vorbei! Fallen will er nicht mehr, es bleibt beim Unentschieden. Chelsea schafft sich eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel, für Eintracht wird es auswärts eine schwierige Aufgabe.

Der Schweizer: Gelson Fernandes spielt bei Frankfurt von Anfang an, wird in der 73. Minute ausgewechselt. In der ersten Halbzeit lanciert er den Konter, der zum Führungstreffer führt.

Die Tore: 23. Jovic 1:0; 45. Pedro 1:1.

Arsenal – Valencia 3:1 (2:1)

Arsenal kann doch noch gewinnen! Es war nicht die beste Vorbereitung auf dieses wichtige Halbfinal-Spiel, die Arsenal hatte. Die drei Ligaspiele seit dem Viertelfinal-Sieg gegen Napoli verloren sie allesamt, zuletzt mit 0:3 gegen Leicester. Doch gegen Valencia finden sie zum Siegen zurück und schaffen sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Und das, obwohl sie alles andere als perfekt ins Spiel starten. Den frühen Rückstand drehen sie aber mit einem Doppelschlag durch Lacazette. Nichts mit abtasten, beide Teams zeigen, was sie offensiv drauf haben.

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Lacazette und Aubameyang schiessen Arsenal zum Sieg.
Foto: Arsenal FC via Getty Images

Die Spanier sind dabei vor allem bei Standards enorm gefährlich, die Engländer klar stärker aus dem Spiel heraus. Nach dem Seitenwechsel brauchen beide Teams eine Viertelstunde, ehe der Schlagabtausch weitergeht – jedoch lange ohne weitere Treffer. Auch, weil Lacazette aus fünf Metern gleich doppelt am Valencia-Keeper Neto scheitert. Aubameyang trifft in der 91. noch zum wichtigen 3:1, was Arsenal eine gute Ausgangslage für das Rückspiel bringt. Bei Arsenal zeigt sich Xhaka mit einer schönen Vorlage bei Lacazettes zweitem Treffer von seiner guten Seite – sieht beim Gegentreffer aber nicht fehlerfrei aus. Der Auswärtstreffer der Spanier könnte beim Rückspiel am 9. Mai jedoch noch Gold wert sein.

Die Schweizer: Granit Xhaka zeigt eine gute Partie und krönt diese Leistung mit seinem schönen Assist. Allerdings sieht er beim Gegentreffer der Spanier nicht gut aus, als er das Luftduell gegen Diakhaby verliert. Übernimmt von Koscielny für die letzten zehn Spielminuten die Captain-Binde. Stephan Lichtsteiner fungiert nicht im Aufgebot.

Die Tore: 11. Mouctar Diakhaby, 0:1; 18. Alexandre Lacazette, 1:1; 25. Alexandre Lacazette 2:1; 91. Pierre-Emerick Aubameyang

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Real Betis Balompie
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FC Porto
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SC Braga
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SC Freiburg
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AS Rom
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KRC Genk
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Bologna FC
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VfB Stuttgart
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