Deutschlands neue Nummer eins?
Freiburg feiert Torhüter Atubolu nach Sieg gegen den FCB

Der FC Basel verliert zum Auftakt der Europa League auswärts in Freiburg mit 1:2 – auch weil der deutsche Bundesligaklub auf einen starken Keeper zählen kann.
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Noah Atubolu jubelt nach dem 2:1-Auftaktsieg des SC Freiburg in der Europa League.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Noah Atubolu glänzt beim 2:1-Heimsieg von Freiburg gegen Basel
  • Ex-Trainer Jogi Löw traut Atubolu die Nummer-eins-Rolle im DFB-Team zu
  • Atubolu hielt zuletzt fünf Elfmeter in Folge – Bundesligarekord
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Was wäre, wenn Albian Ajeti den FC Basel auswärts gegen Freiburg bereits nach 120 Sekunden in Führung geköpfelt hätte? Oder wenn Junior Zé kurz vor der Pause seine Grosschance zum Ausgleich genutzt hätte? Bei beiden Aktionen ist Freiburg-Keeper Noah Atubolu (23) zur Stelle – er avanciert mit diesen zwei Glanztaten zum gefeierten Mann beim 2:1-Heimsieg über den FC Basel.

«Das ist die Kunst des Torhüters, in den entsprechenden Momenten da zu sein», schwärmt Trainer Julian Schuster bei «Nitro» vom Keeper des SC Freiburg. «Da ist er einfach eine grosse Stütze, strahlt eine grosse Sicherheit aus. Das gibt mir ein gutes Gefühl und – viel wichtiger – auch seinen Mitspielern.»

Atubolu selbst reagiert nach dem neuerlich starken Auftritt bescheiden auf die allgegenwärtigen Lobeshymnen. «Es waren zwei, drei gute Schüsse, bei denen ich da sein muss. Hier braucht man Turnierform und gute Leistungen, um weit zu kommen», sagt er. «Dann muss man auch mal solche Bälle halten, wie ich es diesmal getan habe.»

Jogi Löw traut ihm Nummer-eins-Rolle zu

Bereits vor dem Spiel war Atubolu, der zuletzt mit einem Bundesligarekord von fünf gehaltenen Elfmetern am Stück für Aufsehen gesorgt hat, ein Thema. Schliesslich sucht die deutsche Nationalmannschaft nach dem Rücktritt von Manuel Neuer (39) eine langfristige neue Nummer eins. Seit der Absenz des zurzeit verletzten, bei Barcelona aber ohnehin degradierten Marc-André ter Stegen (33) hütet Oliver Baumann (35) von der TSG Hoffenheim das Tor der DFB-Elf.

Ex-Trainer Jogi Löw (65) würde dem Freiburger die Rolle jedenfalls zutrauen. «Durchaus vorstellbar, weil er ja auch schon in der U21 Erfahrung gesammelt hat und international spielt», spricht Löw über die Torhüterzukunft Deutschlands. «Er hat diese und letzte Saison konstant gut gehalten. Ein Torhüter braucht natürlich eine gewisse Erfahrung, und man wird sehen, was die Ära nach Neuer, ter Stegen oder Baumann bringt.»

Offensiv seine Ambitionen für eine Nominierung zur Nationalmannschaft will Atubolu allerdings nicht äussern. «Ich sehe es Spiel für Spiel, will besser werden, zeigen, was ich kann», so der U21-Vize-Europameister: «Ich kann die Entscheidung für die Nationalmannschaft nicht treffen. Die wissen, was sie machen, und die Entscheidungen in der Vergangenheit waren auch gut. Ich probiere, mich einfach zu empfehlen, in jedem Spiel mein Bestes zu geben und mit meiner Mannschaft Erfolg zu haben.»

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Europa League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Olympique Lyon
Olympique Lyon
8
13
21
2
Aston Villa
Aston Villa
8
8
21
3
FC Midtjylland
FC Midtjylland
8
10
19
4
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
8
6
17
5
FC Porto
FC Porto
8
6
17
6
SC Braga
SC Braga
8
6
17
7
SC Freiburg
SC Freiburg
8
6
17
8
AS Rom
AS Rom
8
7
16
9
KRC Genk
KRC Genk
8
4
16
10
Bologna FC
Bologna FC
8
7
15
11
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
8
6
15
12
Ferencvaros Budapest
Ferencvaros Budapest
8
1
15
13
Nottingham Forest
Nottingham Forest
8
8
14
14
FC Viktoria Pilsen
FC Viktoria Pilsen
8
5
14
15
FK Crvena Zvezda Belgrade
FK Crvena Zvezda Belgrade
8
1
14
16
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
8
4
13
17
PAOK Thessaloniki
PAOK Thessaloniki
8
3
12
18
OSC Lille
OSC Lille
8
3
12
19
Fenerbahce Istanbul
Fenerbahce Istanbul
8
3
12
20
Panathinaikos Athen
Panathinaikos Athen
8
2
12
21
Celtic Glasgow
Celtic Glasgow
8
-2
11
22
Ludogorets 1945 Razgrad
Ludogorets 1945 Razgrad
8
-3
10
23
GNK Dinamo Zagreb
GNK Dinamo Zagreb
8
-4
10
24
SK Brann
SK Brann
8
-2
9
25
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
-6
9
26
SK Sturm Graz
SK Sturm Graz
8
-6
7
27
Fotbal Club FCSB
Fotbal Club FCSB
8
-7
7
28
Go Ahead Eagles
Go Ahead Eagles
8
-8
7
29
Feyenoord Rotterdam
Feyenoord Rotterdam
8
-4
6
30
FC Basel
FC Basel
8
-4
6
31
FC Salzburg
FC Salzburg
8
-5
6
32
Glasgow Rangers
Glasgow Rangers
8
-9
4
33
OGC Nizza
OGC Nizza
8
-8
3
34
FC Utrecht
FC Utrecht
8
-10
1
35
Malmö FF
Malmö FF
8
-11
1
36
Maccabi Tel Aviv FC
Maccabi Tel Aviv FC
8
-20
1
Playoffs
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