Europa hat eingekauft
Das sind die zehn grössten Transfers des Winters

Das Transferfenster in den grossen Ligen ist seit Montagabend zu. Damit ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um auf die zehn wichtigsten Wechsels dieses Fensters zurückzublicken.
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Dominik Mani
Dominik ManiRedaktor Sport-Desk

In den grossen fünf Fussball-Ligen ist seit Montagabend das Winter-Transferfenster zu. Bis zuletzt feilschten die Top-Klubs um die besten Spieler. Da im Sommer eine WM ansteht und viele Spieler ihre Chancen auf eine Teilnahme erhöhen wollen, war auf dem Markt viel los. Hier kommen die zehn grössten Deals des Winters.

Antoine Semenyo, Manchester City (66 Millionen Franken)

Wenig überraschend ging der teuerste Transfer dieses Winters in England über die Bühne. Mit einer starken Hinrunde, in der er zehn Tore erzielte, spielte sich Bournemouth-Flügelspieler Antoine Semenyo in die Notizbücher der Premier-League-Elite. Liverpool, Chelsea und Arsenal wurden alle beim Ghanaer vorstellig. Am Schluss machte jedoch Manchester City das Rennen: Die Skyblues zogen die Ausstiegsklausel und überwiesen gut 66 Millionen Franken nach Südengland. Bei City konnte der 26-Jährige die gute Form konservieren und traf in fünf Spielen bisher bereits viermal.

Antoine Semenyo macht bei ManCity dort weiter, wo er bei Bournemouth aufgehört hat: Er schiesst Tore.
Foto: Getty Images

Marc Guéhi, Manchester City (21 Millionen )

Etwas über 21 Millionen Franken für den Captain des amtierenden FA-Cupsiegers zu bezahlen, klingt nach einem guten Geschäft. Das dachte sich auch Manchester City und schnappte sich den englischen Internationalen Marc Guéhi von Crystal Palace. Der Innenverteidiger war deshalb so günstig zu haben, weil sein Vertrag bei Palace im Sommer ausgelaufen wäre und der 25-Jährige klargemacht hatte, dass er sein Arbeitspapier bei den Eagles nicht verlängern werde. Neben City waren auch Liverpool und die Blues am ehemaligen Chelsea-Junior interessiert.

Marc Guéhi soll City helfen, den Titel wieder zurück nach Manchester zu holen.
Foto: Getty Images

Jérémy Jacquet, Liverpool (60,6 Millionen )

Der grösste Transfer, den der noch amtierende Meister eingetütet hat, wird erst in der kommenden Saison für den FC Liverpool auflaufen. Jérémy Jacquet gilt als eines der grössten Innenverteidiger-Talente Europas, eine ganze Reihe von Topklubs wollte den 20-Jährigen verpflichten, schlussendlich machte der LFC das Rennen. Mit gut 60 Millionen Ablöse plus möglichen Boni wird der junge Franzose von Rennes zum zweitteuersten Verteidiger der Liverpooler Vereinshistorie – hinter Virgil van Dijk, der im Winter 2018 für knapp 79 Millionen Franken aus Southampton an die Anfield Road wechselte.

Ab kommenden Sommer wird Jérémy Jacquet das rote Liverpool-Trikot tragen.
Foto: IMAGO/PsnewZ

Ademola Lookman, Atlético (32 Millionen )

Nach erfolgreichen Jahren bei Atalanta Bergamo zieht es Ademola Lookman nach Spanien. Gut 32 Millionen Franken überweist Atlético Madrid für den Offensivspieler nach Bergamo und sichert sich so die Dienste des Nigerianers. Auch Fenerbahçe Istanbul war hinter dem 28-Jährigen her. In Madrid soll Lookman die Offensive von Trainer Diego Simeone beleben. In LaLiga liegt Atlético auf dem dritten Rang, jedoch neun Punkte hinter dem Spitzenduo Real Madrid und FC Barcelona.

Ademola Lookman gewann mit Atalanta Bergamo 2024 die Europa League – im Final gegen Bayer Leverkusen erzielte er einen Hattrick.
Foto: Getty Images

Connor Gallagher, Tottenham Hotspur (37 Millionen )

Um sich Lookman leisten zu können, hat Atlético teure Spieler aussortieren müssen. Connor Gallagher kehrt nach anderthalb Jahren in der spanischen Hauptstadt nach London zurück. Beim strauchelnden Europa-League-Sieger Tottenham heuert der ehemalige Chelsea-Spieler an, um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den Three Lions zu erhöhen. Beim 2:2-Remis gegen Titelaspirant ManCity legte der 25-Jährige den 1:2-Anschlusstreffer auf.

Bei den Spurs zieht Connor Gallagher seit diesem Januar die Fäden im Mittelfeld.
Foto: Offside via Getty Images

Brennan Johnson, Crystal Palace ( 37 Millionen )

Im letzten Sommer machte sich der Waliser bei Tottenham-Fans unsterblich, als er die Spurs im Europa-League-Final mit seinem Tor gegen Manchester United zum ersten europäischen Titel schoss. Ein halbes Jahr später wird der Flügelspieler in Nordlondon nicht mehr gebraucht und versucht sein Glück im Süden der Stadt. In den fünf Premier-League-Spielen stand er zwar jedes Mal in der Startelf, wartet aber noch auf seinen ersten Skorerpunkt.

Nach Stationen bei Nottingham Forest und Tottenham Hotspur geht Brennan Johnson (Mitte) für Crystal Palace auf Torejagd.
Foto: IMAGO/Every Second Media

Niklas Füllkrug, AC Milan (Leihe)

Bei West Ham kam der Deutsche nie wirklich auf Touren, Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück. Um sich für die WM zu empfehlen, liess sich der 32-Jährige zur AC Milan ausleihen. Bei den Rossoneri kam er bisher nur zu Teileinsätzen, ein Tor gelang dem Stürmer bislang. Um sich in den Kader von DFB-Trainer Julian Nagelsmann zu spielen, muss der Teamkollege von Ardon Jashari und Zachary Athekame aber noch aufdrehen.

Niklas Füllkrug will bei Milan seiner Karriere neuen Schwung verleihen.
Foto: Getty Images

Brajan Gruda, RB Leipzig (Leihe)

Wie Füllkrug will sich auch Brajan Gruda für einen WM-Platz empfehlen. Um seine Chancen zu erhöhen, hat der 21-Jährige seinen Stammverein Brighton vorübergehend verlassen und sich RB Leipzig angeschlossen. Für den ehemaligen Mainzer ist es eine Rückkehr in die Bundesliga, die er offenbar unbedingt wollte. Der Offensivspieler reiste nicht mit dem im Fussballgeschäft üblichen Privatjet nach Leipzig, wie die «Bild» berichtet, sondern legte die über 1000 Kilometer von Brighton nach Sachsen mit dem Auto zurück.

Mit einer starken Rückrunde will sich Brajan Gruda für den WM-Kader der Deutschen aufdrängen.

Pascal Gross, Brighton (1,84 Millionen )

Vor anderthalb Jahren überwies der BVB noch zehn Millionen an Brighton, jetzt kehrt Pascal Gross zu den Seagulls zurück. Sein Abgang von Borussia Dortmund kam für viele überraschend, denn unter Trainer Niko Kovac gehörte der 34-Jährige zum Stammpersonal. Zurück an alter Wirkungsstätte benötigte der Mittelfeldspieler nur wenig Eingewöhnungszeit: In fünf Spielen traf er bereits einmal.

Nach anderthalb Jahren in Dortmund läuft Pascal Gross wieder für die Seagulls auf.
Foto: IMAGO/Pro Sports Images

Jonas Adjetey, Wolfsburg (8,7 Millionen )

Auch in der Super League wurde im Winter einiges an Geld umgesetzt. Der teuerste Abgang verzeichnete der FC Basel am Deadline Day. Für knapp neun Millionen Franken wechselt FCB-Verteidiger Jonas Adjetey zum VfL Wolfsburg. Den Entscheid, den Innenverteidiger doch noch zu verkaufen, fällte der FCB-Verwaltungsrat. Das finale Angebot der Wölfe habe man nicht ausschlagen können, wird FCB-Boss Degen in der Mitteilung zitiert. Rotblau hat noch Zeit, um den Abgang des 22-Jährigen zu kompensieren. Im Gegensatz zu den Top-Fünf-Ligen ist das Transferfenster in der Super League noch bis am 16. Februar offen.

Jonas Adjetey zieht nach dreieinhalb Jahren beim FCB weiter nach Deutschland.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus
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