Er wurde mit GC und Servette Meister
Ex-Nati-Spieler Peter Schepull (†61) unerwartet verstorben

Peter Schepull, ehemaliger Schweizer Nationalspieler und zweifacher Schweizer Meister, ist am 27. Mai unerwartet verstorben, wie der SFV mitteilt.
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Der ehemalige Nati-Spieler Peter Schepull ist unerwartet verstorben.
Foto: Blicksport

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  • Ex-Nationalspieler Peter Schepull (†61) starb unerwartet am 27. Mai
  • Er gewann Meistertitel mit GC 1984 und Servette 1994
  • 22 Länderspiele, Debüt an seinem 25. Geburtstag am 7. Juni 1989
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Der Schweizer Fussball trauert um Peter Schepull (†61). Wie der Schweizerische Fussballverband SFV am Freitagabend mitteilt, ist der ehemalige Nationalspieler am Mittwoch, 27. Mai, «unerwartet und wenige Tage vor seinem 62. Geburtstag (7. Juni, Anm. d. Redaktion) verstorben».

Der ehemalige Innenverteidiger zog in der Saison 1982/83 mit 24 Liga- und 4 Cup-Toren bei Rapperswil-Jona in der zweiten Liga das Interesse von GC auf sich. Der damalige Schweizer Meister verpflichtete den St. Galler anschliessend im Sommer 1983. Schepull debütierte vor dem ersten Auftritt in der NLA vor 80'000 Zuschauenden im Europacup der Landesmeister gegen Dynamo Minsk. Mit den Grasshoppers feierte Schepull am Ende seiner ersten Saison für die Zürcher sogleich den Meistertitel.

Nati-Debüt am Geburtstag

Über Stationen beim SC Zug und FC Wettingen kam der gelernte Maschinenzeichner zu Servette. Mit den Genfern durfte er in der Spielzeit 1993/94 erneut über einen Meistertitel jubeln, ehe er im Sommer darauf nach weit über 200 NLA-Spielen seine Karriere beendete. 

Auf Nati-Ebene absolvierte Schepull insgesamt 22 Länderspiele, wobei er ein Tor erzielte. Sein Debüt gab er dabei an seinem 25. Geburtstag am 7. Juni 1989 beim 0:1 in Bern gegen die Tschechoslowakei unter Paul Wolfisberg und Uli Stielike, die damals die Nationalmannschaft interimistisch gecoacht haben. Unter Stielike und später unter Roy Hodgson kam Schepull bis im April 1992 zu weiteren 21 Einsätzen im Dress der SFV-Auswahl.

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