Als die Fussballer fast alle noch mit schwarzen Tretern kickten, fiel Heinz Bigler mit seinen weissen Schuhen auf. Ein flinker Flügelflitzer war er, später umfunktioniert zum Verteidiger.
Und ein Retter war er auch. Als der FCSG 1972 im Zürcher Hardturm gegen Luzern gegen den Abstieg aus der NLA kämpfte, schlug Bigler zu. Legte dreimal auf, traf selber, am Ende hiess es 4:1 und St. Gallen war gerettet.
Fast zwanzig Jahre später wurde er noch einmal zum Retter. Dann als Trainer. Kurt Jara verliess die Ostschweizer im Herbst 1991 Richtung FCZ, Bigler übernahm für den Österreicher an der Seitenlinie, die Mission «Finalrunde», gleichbedeutend mit Klassenerhalt, schien aussichtslos. Aber wieder schaffte es der smarte Enthusiast.
Später trainierte Heinz Bigler noch den FC Schaffhausen, den FC Gossau, den SC Brühl und den FC Winterthur. Mit den Munotstädtern erreichte er 1994 überraschend den Cupfinal, wo die Schaffhauser gegen GC aber mit 0:4 das Nachsehen hatte.
Heinz Bigler starb am 20. Dezember im Kreis seiner Familie.
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