La vita è bella
Wir stehen im Viertelfinal!

Es ist ein Genuss, dieser Nati zuzuschauen. Die Schweiz erreicht dank eines mehr als verdienten 2:0 gegen Italien wie vor drei Jahren den EM-Viertelfinal.
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Wow! Die Nati steht im EM-Viertelfinal.
Foto: Toto Marti

Das Spiel

EM-Viertelfinal klargemacht! Den Titelverteidiger rausgekegelt! Nati-Geschichte geschrieben! Die Schweizer verzaubern ihre Fans im Olympiastadion, bezwingen Italien. Der Sieg ist sowas von hochverdient und der erste gegen den südlichen Nachbar seit 31 Jahren.

In der 37. Minute schlägt Remo Freuler zu, in der 46. Minute Ruben Vargas. 2:0 – Nati-Sternstunde in Berlin!

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Nati-Star Zuber strotzt vor Stolz nach Sieg gegen Italien:«Wir sind nicht mehr die kleine Schweiz»

Und wenn Gianluigi Donnarumma nicht gegen den heranstürmenden Breel Embolo (24.) stark pariert und einen frechen Freistoss von Fabian Rieder (45.+1) an den Pfosten gelenkt hätte, wäre unser Sieg noch höher ausgefallen.

Murat Yakins offensiv und aufsässig eingestellte Mannschaft führt die Squadra Azzurra vor, in der Schlussphase verteidigt sie solidarisch und abgeklärt. Es ist ein Genuss, dieser Nati zuzuschauen.

Nur einmal wirds in der Defensive brandgefährlich: Der Ball klatscht in der 52. Minute an den Pfosten – nach dem missglückten Kopfball von Fabian Schär.

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Schär im Glück:Hier rettet der Pfosten für den geschlagenen Sommer
Foto: RMS

Die Tore

37. Minute, Remo Freuler, 1:0 | Ruben Vargas bedient den in den Strafraum gesprinteten Freuler. Ballannahme mit rechts, Volleyabschluss mit links. Gianluca Mancini fälscht den Freuler-Schuss für Goalie Gianluigi Donnarumma unhaltbar ab.

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«Tooooooooooooooor»:Freuler bringt SRF-Ruefer mit Führungstor zum Ausrasten

46. Minute, Ruben Vargas, 2:0 | Es ist sein Abend. Ruben Vargas schlenzt 27 Sekunden nach Wiederanpfiff die Kugel gefühlvoll mit dem Innenrist ins lange Eck. Ein Tor, das in keinem EM-Highlight-Clip fehlen darf.

Foto: RMS

Der Beste

Was für ein Gemälde von einem Tor! Ruben Vargas verdient sich diese Auszeichnung aber nicht nur deswegen und wegen seines Assists zu Freulers 1:0, sondern auch, weil seine Leistung generell überragend war. Wie übrigens auch jene von Fabian Rieder, das soll da auch gesagt sein.

Foto: RMS

Der Schlechteste

Inter-Spielmacher Nicolò Barella, in der Serie A oft überragend, ist eine Karikatur seiner selbst. Keine Impulse, kein Vorangehen, nix. Wie schon gegen Spanien und Kroatien.

Das gab zu reden

«Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin», skandieren die zahlenmässig den Tifosi überlegenen Schweizer Fans. Was sie damit andeuten wollten: Man will nun in den Final! Denn vielleicht hatten sie zu diesem Zeitpunkt just vergessen: Man ist in Berlin. Und hat hier Fussballgeschichte geschrieben. Aber eine Rückkehr scheint keineswegs Utopie zu sein.

So gehts weiter

Die Nati hat nach ihrem beeindruckenden Achtelfinal-Auftritt nun sechs Tage Pause. Am 6. Juli (18 Uhr in Düsseldorf) gilt es für sie wieder ernst. Den Viertelfinal-Gegner ermitteln am Sonntag England und die Slowakei (18 Uhr).

Schweiz – Italien 2:0 (1:0)

Olympiastadion Berlin, 71'000 Fans, Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen).

Die Tore: 37. Freuler (Vargas, Ndoye) 1:0, 46. Vargas (Aebischer, Xhaka) 2:0.

Schweiz: Sommer; Schär, Akanji, Rodriguez; Freuler, Xhaka; Ndoye, Aebischer; Rieder, Vargas; Embolo.

Italien: Donnarumma; Di Lorenzo, Mancini, Bastoni, Darmian; Cristante, Fagioli, Barella; Chiesa, Scamacca, El Shaarawy.

Einwechslungen Schweiz: Stergiou (72. für Rieder), Zuber (72. für Vargas), Sierro (77. für Ndoye), Duah (77. für Embolo), Steffen (91. für Aebischer).

Einwechslungen Italien: Zaccagni (46. für El Shaarawy), Retegui (64. für Barella), Pellegrini (75. für Cristante), Cambiaso (75. für Darmian), Frattesi (86. für Fagioli).

Gelb: 35. Barella. 45. El Shaarawy. 57. Mancini (alle Foul).

Bemerkungen: Schweiz ohne Widmer (gesperrt), Italien ohne Calafiori (gesperrt), Dimarco (verletzt). – 45.+1: Donnarumma lenkt Rieder-Freistoss an den Pfosten. 52. Schär lenkt Fagioli-Flanke an den eigenen Pfosten. 74. Pfostenschuss Scamacca.

Olympiastadion Berlin, 71'000 Fans, Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen).

Die Tore: 37. Freuler (Vargas, Ndoye) 1:0, 46. Vargas (Aebischer, Xhaka) 2:0.

Schweiz: Sommer; Schär, Akanji, Rodriguez; Freuler, Xhaka; Ndoye, Aebischer; Rieder, Vargas; Embolo.

Italien: Donnarumma; Di Lorenzo, Mancini, Bastoni, Darmian; Cristante, Fagioli, Barella; Chiesa, Scamacca, El Shaarawy.

Einwechslungen Schweiz: Stergiou (72. für Rieder), Zuber (72. für Vargas), Sierro (77. für Ndoye), Duah (77. für Embolo), Steffen (91. für Aebischer).

Einwechslungen Italien: Zaccagni (46. für El Shaarawy), Retegui (64. für Barella), Pellegrini (75. für Cristante), Cambiaso (75. für Darmian), Frattesi (86. für Fagioli).

Gelb: 35. Barella. 45. El Shaarawy. 57. Mancini (alle Foul).

Bemerkungen: Schweiz ohne Widmer (gesperrt), Italien ohne Calafiori (gesperrt), Dimarco (verletzt). – 45.+1: Donnarumma lenkt Rieder-Freistoss an den Pfosten. 52. Schär lenkt Fagioli-Flanke an den eigenen Pfosten. 74. Pfostenschuss Scamacca.

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