Das kann lebensbedrohlich sein
Schaffhausen-Goalie spielt Partie mit Milzriss zu Ende

Verrückte Geschichte aus der Promotion League. Gianni De Nitti, der Goalie des FC Schaffhausen, zieht sich in einem Spiel einen Milzriss zu. Trotz grosser Schmerzen hält der Keeper bis zum Schlusspfiff durch.
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FCS-Torhüter Gianni De Nitti hat sich beim Auswärtsspiel gegen Vevey-Sports die Milz gerissen.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCS-Goalie Gianni De Nitti reisst sich Milz im Spiel gegen Vevey
  • Trotz Verletzung hält er Tor sauber, wird danach operiert
  • Schaffhausen gewinnt 2:0, Keeper fällt mehrere Monate aus
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Unter solchen Schmerzen hat wohl selten ein Goalie seinen Kasten saubergehalten: Am Wochenende gastierte der FC Schaffhausen in der Westschweiz bei Schlusslicht Vevey-Sports. Der FCS gewinnt die Promotion-League-Partie mit 2:0 – auch dank Gianni De Nitti. Der 22-jährige Schlussmann lässt sich während der ganzen Spielzeit nicht bezwingen, obwohl er die Partie verletzt zu Ende spielen muss.

Bei einem Zweikampf wurde der ehemalige U20-Nati-Goalie von einem Knie eines Gegenspielers im Bauch getroffen und verspürte danach starke Bauchschmerzen. Trotzdem zog er bis zum Schlusspfiff durch. FCS-Sportchef Bernt Haas (47) schildert gegenüber den «Schaffhauser Nachrichten» die Situation nach dem Spiel: «In der Kabine, als er dann ein wenig runterfahren konnte und so langsam das Adrenalin entwich, sagte er, dass er Bauchschmerzen habe und ihm auch schlecht sei. Ich habe ihn mir dann geschnappt und wir sind in die Notaufnahme gefahren.»

Im Universitätsspital Lausanne wird bei De Nitti dann ein Milzriss diagnostiziert. Eine Verletzung, die unter Umständen lebensbedrohlich sein kann. Der Goalie wird noch vor Ort operiert. 

FCS will gute Form halten

Wie lange der FCS-Keeper nun ausfällt, ist gemäss Klub nicht klar. Die erste Mannschaft der Schaffhauser verfügt aktuell nur noch über einen fitten Torhüter. Darum dürfte nun aus der zweiten Mannschaft ein Goalie nachrücken. «So ist es eben im Profisport. Du kommst nicht nur mit elf Spielern aus, Verletzungen kann es immer geben. Aber wir bekommen das hin, wir haben vollstes Vertrauen in unseren Kader und sind überzeugt, dass der Aufwärtstrend weiter anhält», erklärt Sportchef Haas weiter.

Tatsächlich ist der Challenge-League-Absteiger vom letzten Sommer aktuell gut in Form. Seit dem Rückrundenstart holte das Team von Trainer David Sesa (52) aus fünf Spielen vier Siege. In der Promotion League belegt man aktuell Platz 8.

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