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Omeragic erleichtert nach Sieg:«Wir haben den ersten Schritt heute gemacht»

FCB siegt gegen Aufbaugegner
«Haben noch einen weiten Weg vor uns»

Basel gewinnt in der zweiten Cup-Runde in Nyon mit 3:0. Dies liegt aber eher am schwachen Gegner als an einem starken FCB.
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Akpe Victory (r.) ist vor Nyonnais-Goalie Aubert am Ball und bringt den FCB früh in Front.
Foto: keystone-sda.ch
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Lucas WerderReporter Fussball

Würde der Begriff «Aufbaugegner» im Duden stehen, wäre daneben das Logo von Stade Nyonnais abgedruckt. Denn die Basler Befürchtungen, dass die Waadtländer in der 2. Cup-Runde zum Stolperstein werden könnten, haben sich im Stade de Colovray schon nach etwas mehr als einer Viertelstunde erledigt.

Erst verschätzt sich Nyon-Keeper Aubert nach einem langen Flankenball von Michelin derart heftig, dass Victory unbedrängt ins leere Tor einköpfeln kann. Dann kann der völlig freistehende Celar einen missglückten Olaigbe-Schuss aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie drücken. Von einem überzeugenden Auftritt ist der kriselnde FCB gegen das Schlusslicht der Challenge League aber trotzdem weit entfernt.

Basel zu Beginn ohne Shaqiri

Trainer Slavisa Jokanovic hatte am Tag zuvor angekündigt, dass er mit der bestmöglichen Mannschaft ins Spiel gehen werde. Zumindest für die Partie gegen Nyon fehlt darin der Name von Xherdan Shaqiri. Der Captain, der sich mal wieder mit leichten Oberschenkelproblemen herumschlägt, nimmt nur auf der Bank Platz. Im Zentrum setzt Jokanovic auf Omeragic und Metinho, davor laufen mit Celar und Koloto gleich zwei Sturmspitzen auf.

Zwar stimmt im Gegensatz zum 0:3 gegen Vaduz dieses Mal der Einsatzwille, spielerisch köchelt der FCB aber erneut ein ganz dünnes Süppchen. Dieses verwürzen die kriselnden Basler mit zahlreichen groben Fehlern im Aufbauspiel, die nur dank der fehlenden Qualität des Gegners unbestraft bleiben. Nach der Pause verpasst es Nyon, noch einmal Spannung zurück in die Partie zu bringen. Miguel scheitert aus kurzer Distanz am Pfosten, danach ist Omlin gleich mehrfach zur Stelle und sorgt dafür, dass die Basler zum ersten Mal seit Juli ohne Gegentor bleiben. Erst mit der Einwechslung von Shaqiri kommt wieder etwas Ruhe ins Basler Spiel. Am dritten FCB-Treffer durch Joker Malouda ist der Spielmacher aber nicht beteiligt. Es ist ein weiteres Geschenk von Aufbaugegner Nyon.

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