Erster Saisonsieg im Cup
Drei FCL-Punkte, die den Luzernern Hoffnung machen

Der FC Luzern gibt sich in Buochs keine Blösse. Mit einem 3:0 gegen den Erstligisten qualifiziert sich die Mannschaft von Udo Portmann souverän für die nächste Cup-Runde. Dazu erhalten die Luzerner drei Mutmacher.
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Der FC Luzern gibt sich keine Blösse.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Alles andere als ein Weiterkommen des FC Luzern wäre angesichts des grossen Qualitätsunterschieds zu Buochs NW eine kaum entschuldbare Blamage gewesen. Entsprechend gilt es, den jüngsten Luzerner Auftritt richtig einzuordnen. Trotzdem gibt es nach dem ersten Saisonsieg durchaus Punkte, die im Klub-Umfeld Hoffnung machen.

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Für Trainer Jörg «Udo» Portmann (l.) ist es der erste Sieg.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Erster Sieg unter Portmann

Torschütze und Captain Pius Dorn (29) bringt es nach dem Abpfiff auf den Punkt: «Ehrlicherweise kann man aus einem solchen Spiel gegen einen solchen Gegner nicht viel mitnehmen. Aber ein bisschen gutes Gefühl gibt es schon. Der eine oder andere konnte Selbstvertrauen tanken.» Der Sieg tut auch dem Trainer höchstpersönlich gut. Vor dem Spiel hatte Portmann unverblümt zugegeben, dass er sich nach dem ersten Erfolgserlebnis sehne. Nun hat er es. «Ein erster Schritt ist getan», betont der Coach.

Simonis weisse Weste

Einem anderen dürfte das Cup-Weiterkommen auch besonders guttun: Keeper Simon Simoni (22). Nach drei Patzern in Folge bleibt er in Buochs fehlerlos und ohne Gegentor. Wobei er auch kaum geprüft wird. Bis auf eine Schrecksekunde nach einem Zusammenprall mit einem Buochs-Spieler erlebt der FCL-Keeper einen äusserst ruhigen Nachmittag.

In den vergangenen Spielen waren seine Fehler teilweise mit mangelnder Konzentration begründet worden. In Buochs ist Simoni dagegen von der ersten Minute an hellwach und stets ins FCL-Spiel eingebunden. Einfach, könnte man meinen. Doch gerade solche Partien, in denen vor dem eigenen Tor kaum etwas passiert, sind für einen Keeper in Sachen Konzentration nicht zu unterschätzen.

FCL hat jetzt zwei Freimanns

Das Cup-Spiel war auch ein Duell der Freimann-Brüder: Bung Tsai (24) mit Buochs gegen Bung Meng (20) und Bung Hua (22). Vor dem Spiel wurde viel darüber diskutiert, wer denn nun der Beste der drei ist. Hua hat ein gutes Argument auf seiner Seite: Er ist der Einzige, der bis zum Schlusspfiff auf dem Platz steht. Seine beiden Brüder müssen angeschlagen ausgewechselt werden.

«Wer der Beste ist, werden wir im Laufe der Karriere sehen», sagt Hua mit einem Schmunzeln. Der Innenverteidiger befindet sich derzeit ohnehin in einer Hochphase. Nach seinem Achillessehnenriss rückt er immer mehr in den Fokus. Wie schon gegen St. Gallen liefert er in der Innenverteidigung eine tadellose Leistung ab und sammelt weitere Argumente für einen Stammplatz.

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