Wenigstens ist «Renato nazionale» mit dabei
Lugano in Stürmernot – gleich ein Quintett fällt in Brügge aus

Lugano reist mit akutem Personalmangel nach Belgien. Gleich fünf Stürmer fehlen für das Spiel gegen Brügge. Trainer Mattia Croci-Torti muss sich etwas einfallen lassen.
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Das sorgt für Kopfschmerzen. Die Liste der Verletzten wird bei Lugano länger und länger und macht Trainer Mattia Croci-Torti Sorgen.
Foto: Pascal Muller/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Bisher hat Lugano in der Conference League ganz ordentlich abgeschnitten. Nach der Hinrunde der Gruppenphase stehen die Tessiner mit vier Punkten da. Europäisch zu überwintern ist in der schweren Gruppe mit den drei «B» – Besiktas, Bodö/Glimt, Brügge – durchaus realistisch.

Allerdings muss dafür weiter gepunktet werden. Es gilt, die Ausbeute mindestens zu verdoppeln. Die erste Möglichkeit dazu hat Lugano am Donnerstag in Belgien. Vor zwei Wochen unterlagen die Bianconeri gegen ein nicht unüberwindbares Brügge im Letzigrund mit 1:3. Nun kommt es zur Neuauflage in Flandern. Doch die Vorzeichen sind ganz anders als beim letzten Duell.

Akuter Personalmangel

Während der belgische Traditionsklub mit der bestmöglichen Elf antritt, wird bei Lugano die Liste der Verletzten länger und länger. Ignacio Aliseda, Zan Celar, Mattia Bottani, Shkelqim Vladi, Milton Valenzuela und Anto Grgic fallen allesamt aus. Hinzu kommt die Absenz von Hicham Mahou, der zwar nach langem Out wieder fit ist, aber nicht auf der Uefa-Liste steht.

Das Problem ist nicht nur die Zahl der Ausfälle, sondern auch die Positionen der jeweiligen Spieler. Fünf der sieben Genannten sind Stürmer. Und bedenkt man, dass Trainer Mattia Croci-Torti die ersten drei Gruppenspiele immer mit dem Sturmtrio Bottani-Celar-Steffen begonnen hat, steht in der Offensivabteilung eine Revolution an.

Experiment mit der falschen Neun?

Der Coach muss sich also etwas einfallen lassen. An der Seite von «Renato nazionale» steht bestimmt Flügelstürmer Yanis Cimiginani in der Startelf. Ob hingegen Boris Babic nach der schwachen Leistung gegen Lausanne eine weitere Chance bekommt, ist trotz Personalnot offen.

Sollte Babic tatsächlich aussen vor bleiben, würde Lugano das Spiel ohne klassischen Mittelstürmer angehen. Jonathan Sabbatini oder Uran Bislimi würde dann als falsche Neun agieren. Ein Experiment, das Lugano letztmals im letztjährigen Cup gegen Sion gewagt hat. Damals schalteten die Tessiner die Walliser mit 3:0 aus.

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Conference League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
RC Strasbourg Alsace
RC Strasbourg Alsace
6
6
16
2
RKS Rakow Czestochowa
RKS Rakow Czestochowa
6
7
14
3
AEK Athen
AEK Athen
6
7
13
4
Sparta Prag
Sparta Prag
6
7
13
5
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
6
6
13
6
FC Shakhtar Donetsk
FC Shakhtar Donetsk
6
5
13
7
FSV Mainz
FSV Mainz
6
4
13
8
AEK Larnaca
AEK Larnaca
6
6
12
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
3
11
10
Crystal Palace
Crystal Palace
6
5
10
11
KKS Lech Posen
KKS Lech Posen
6
4
10
12
Samsunspor
Samsunspor
6
4
10
13
NK Celje
NK Celje
6
1
10
14
AZ Alkmaar
AZ Alkmaar
6
0
10
15
AC Florenz
AC Florenz
6
3
9
16
HNK Rijeka
HNK Rijeka
6
3
9
17
Jagiellonia Bialystok
Jagiellonia Bialystok
6
1
9
18
AC Omonia Nicosia
AC Omonia Nicosia
6
1
8
19
FC Noah
FC Noah
6
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8
20
KF Drita
KF Drita
6
-4
8
21
Kuopion Palloseura
Kuopion Palloseura
6
1
7
22
FK Shkendija
FK Shkendija
6
-1
7
23
HSK Zrinjski Mostar
HSK Zrinjski Mostar
6
-2
7
24
SK Sigma Olomouc
SK Sigma Olomouc
6
-2
7
25
CS Universitatea Craiova 1948
CS Universitatea Craiova 1948
6
-2
7
26
Lincoln Red Imps FC
Lincoln Red Imps FC
6
-8
7
27
FC Dynamo Kyiv
FC Dynamo Kyiv
6
0
6
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Legia Warschau
Legia Warschau
6
0
6
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SK Slovan Bratislava
SK Slovan Bratislava
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6
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Breidablik Kopavogur
Breidablik Kopavogur
6
-5
5
31
Shamrock Rovers
Shamrock Rovers
6
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32
BK Häcken
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6
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3
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Hamrun Spartans FC
Hamrun Spartans FC
6
-7
3
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Shelbourne FC
Shelbourne FC
6
-7
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35
Aberdeen FC
Aberdeen FC
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36
SK Rapid Wien
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6
-11
1
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