Willem Geubbels erlöst die Espen in der 108. Minute
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Völlig verrückte Schlussphase:Willem Geubbels erlöst die Espen in der 108. Minute

Verrücktes Espen-Spiel in Europa
Wroclaws Trainer tobt, Polens Sportminister motzt gegen Schiri

Nach St. Gallens dramatischem Weiterkommen im Europacup bei Slask Wroclaw toben die Polen. Ihr Hauptschuldiger: Schiedsrichter Duje Strukan.
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St. Gallen kämpft sich in Polen eine Runde weiter im Europacup.
Foto: keystone-sda.ch
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Björn LindroosRedaktor Sport

Dieses Europacup-Spiel dürfte keiner so schnell vergessen. St. Gallen setzt sich in der dritten Qualirunde der Conference League gegen Slask Wroclaw mit einem Gesamtskore von 4:3 durch. Neben dem Rassismus-Skandal um Goalie Zigi sorgt vor allem Schiedsrichter Duje Strukan für Aufregung. Er zeigt den Polen drei Rote Karten und trifft vier kritische VAR-Entscheidungen.

Glück für den FCSG: Alle vier dieser Entscheidungen fallen zugunsten der Espen aus. Erst wird ein polnisches Tor zurückgenommen, dann auch noch ein bereits gepfiffener Penalty. In der Nachspielzeit ahndet der VAR zudem ein Handspiel im Strafraum, und die Espen erhalten einen Elfmeter. Als Witzig diesen verschiesst, wird er wiederholt, weil sich Wroclaws Keeper zu früh bewegte. Geubbels trifft, St. Gallen kommt weiter.

Trainer und Minister toben

Die Empörung in Polen ist nach der Partie riesig. Auch aus der Politik. «Slask spielt zu acht gegen zwölf», schiesst Sportminister Slawomir Nitras auf X in Richtung des Schiedsrichters. Und Wroclaws Trainer Jacek Magiera sagt nach dem Spiel: «Uns wurde schamlos die Möglichkeit genommen, weiterhin in Europa zu spielen. Es war ein Zirkus.» Ausserdem sei der Trainer laut dem Online-Portal «Gol24» mit einem weinenden Kind in die Schiri-Garderobe gestürmt, um dem Unparteiischen zu zeigen, was er angerichtet habe.

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Auch polnische Journalisten lassen ihrem Ärger auf X freien Lauf. «Nein, nein, Slask muss hier weiterkommen, der Gerechtigkeit wegen. Igitt», schreibt Sportredaktor Przemyslaw Michalak von der Zeitung «Weszlo».

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Rassismus-Vorfall überschattet Espen-Niederlage
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Affenrufe gegen Zigi:Rassismus-Vorfall überschattet Espen-Niederlage

«Das verrückteste Spiel»

Tomasz Urban von «Viaplay» ging mit Schiedsrichter Strukan ebenfalls hart ins Gericht: «Ich habe noch nie eine solch verkleidete Person mit Pfeife gesehen wie jene in Wroclaw. Und ich schaue regelmässig Zauberern in der dritten Liga zu.»

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Sein Arbeitskollege resümierte: «Die Hälfte des Augusts ist rum, und wir haben bereits das verrückteste Spiel der Saison gesehen. Ein unglaubliches Spektakel in Wroclaw.» Eines mit dem besseren Ende für St. Gallen. 

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Conference League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
RC Strasbourg Alsace
RC Strasbourg Alsace
6
6
16
2
RKS Rakow Czestochowa
RKS Rakow Czestochowa
6
7
14
3
AEK Athen
AEK Athen
6
7
13
4
Sparta Prag
Sparta Prag
6
7
13
5
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
6
6
13
6
FC Shakhtar Donetsk
FC Shakhtar Donetsk
6
5
13
7
FSV Mainz
FSV Mainz
6
4
13
8
AEK Larnaca
AEK Larnaca
6
6
12
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
3
11
10
Crystal Palace
Crystal Palace
6
5
10
11
KKS Lech Posen
KKS Lech Posen
6
4
10
12
Samsunspor
Samsunspor
6
4
10
13
NK Celje
NK Celje
6
1
10
14
AZ Alkmaar
AZ Alkmaar
6
0
10
15
AC Florenz
AC Florenz
6
3
9
16
HNK Rijeka
HNK Rijeka
6
3
9
17
Jagiellonia Bialystok
Jagiellonia Bialystok
6
1
9
18
AC Omonia Nicosia
AC Omonia Nicosia
6
1
8
19
FC Noah
FC Noah
6
-1
8
20
KF Drita
KF Drita
6
-4
8
21
Kuopion Palloseura
Kuopion Palloseura
6
1
7
22
FK Shkendija
FK Shkendija
6
-1
7
23
HSK Zrinjski Mostar
HSK Zrinjski Mostar
6
-2
7
24
SK Sigma Olomouc
SK Sigma Olomouc
6
-2
7
25
CS Universitatea Craiova 1948
CS Universitatea Craiova 1948
6
-2
7
26
Lincoln Red Imps FC
Lincoln Red Imps FC
6
-8
7
27
FC Dynamo Kyiv
FC Dynamo Kyiv
6
0
6
28
Legia Warschau
Legia Warschau
6
0
6
29
SK Slovan Bratislava
SK Slovan Bratislava
6
-4
6
30
Breidablik Kopavogur
Breidablik Kopavogur
6
-5
5
31
Shamrock Rovers
Shamrock Rovers
6
-6
4
32
BK Häcken
BK Häcken
6
-3
3
33
Hamrun Spartans FC
Hamrun Spartans FC
6
-7
3
34
Shelbourne FC
Shelbourne FC
6
-7
2
35
Aberdeen FC
Aberdeen FC
6
-11
2
36
SK Rapid Wien
SK Rapid Wien
6
-11
1
Playoffs
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