Seinen Start bei Mainz hat sich Urs Fischer wohl etwas positiver vorgestellt. Zumindest was das Resultat betrifft. Vielleicht aber auch was das Strapazieren seiner Nerven betrifft.
Beim 1:1 gegen Lech Posen in der Conference League muss der Zürcher laut werden. Den Ausgleich kassieren die Mainzer bei Fischers Debüt nach einem Penalty. Mikael Ishak verwandelt für Lech Posen und Fischer ist genervt. Auch, weil kurz davor der zweite Mainz-Treffer vom Schiedsrichter-Team wegen einer Abseitsposition zurückgenommen wurde. «Das ist ja Wahnsinn!», soll der Schweizer daraufhin beim Gang in die Garderobe geschrien haben. Das schreibt zumindest die «Bild».
Am Ende nützen alle Emotionen nichts. Fischer muss sich mit dem Remis begnügen. Für Mainz trifft Sota Kawasaki.
Die Ausgangslage ist für die Mainzer für einen direkten Einzug in den Achtelfinal aber weiterhin ordentlich. Die Entscheidung fällt nächste Woche, dann trifft die Fischer-Elf auf Samsunspor aus der Türkei.






