«Spieler sind nicht besser geworden»
Kuzmanovic fährt Alex Frei frontal an den Karren

Ex-FCB-Spieler Zdravko Kuzmanovic (35) nimmt Alex Frei in die Mangel. Er findet aber auch lobende Worte für seinen Ex-Verein.
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Zdravko Kuzmanovic spielte bei Inter Mailand....
Foto: Keystone
Stefan Kreis

Alex Frei ist genervt. Über ehemalige Spieler, die sich negativ über den FC Basel äussern. «In Dortmund gibts sowas nicht. Wenn du da öffentlich ein böses Wort verlierst, wirst du zu keinem Legendenspiel mehr aufgeboten», sagt der langjährige BVB-Stürmer. Und er spricht mit dieser Aussage unter anderem Zdravko Kuzmanovic an.

Der nahm zuletzt kein Blatt vor den Mund, kritisierte FCB-Boss David Degen öffentlich, nun nimmt sich der ehemalige Inter-, Suttgart- und Fiorentina-Star Alex Frei zur Brust. «Er ist nun seit 28 Spielen FCB-Trainer, aber die Entwicklung stagniert. Unter ihm sind die Spieler nicht besser geworden. Das ist ungenügend.» Frei habe eine junge, qualitativ gute Mannschaft zur Verfügung, schöpfe das Potenzial aber nicht aus.

Kein Denkmalschutz für Frei

Dass Frei als Spieler Legendenstatus hat, ist Kuzmanovic bewusst. Das dürfe aber kein Grund sein, ihn unter Denkmalschutz zu stellen. «Alex Frei hat mit dem FCB viele Titel gewonnen, aber er ist nicht mehr Spieler. Er ist Trainer. Und startet bei Null. Er darf keinen Bonus haben.» Die Zahlen würden eine deutliche Sprache sprechen. «Man liegt nur zwei Punkte vor Winterthur und gibt sich damit zufrieden, den Aufsteiger zuhause geschlagen zu haben. Über was reden wir hier eigentlich? Das kann nicht der Anspruch sein. Und es kann nicht sein, dass man alles schönredet.»

Kuzmanovic kann auch loben

Er sei aber keiner, der bloss draufknüppele, so der 51-fache serbische Nationalspieler. Sondern der Erste, der lobt, wenns mal gut läuft. Nach dem Sieg auswärts gegen Pyunik schreibt Kuzmanovic auf Twitter: «Bravooo, FC Basel. In Europa top. Gratulation an das ganze Team, weiter so. Das einzige Schweizer Team, das in Europa besteht.» Auch die zweite Halbzeit im Prestige-Duell auswärts gegen YB sei stark gewesen. «Bei dieser Dominanz hätten sie eigentlich mindestens einen Punkt mitnehmen sollen.» Das 0:0 gegen Sion sei aber wiederum ein herber Rückschlag. Leader YB ist weiterhin elf Verlustpunkte entfernt. «Das ist einfach schlecht», sagt Kuzmanovic.

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Aufs Alex Freis Aussage angesprochen, dass sich ehemalige Spieler mit Kritik zurückhalten sollten, antwortet der 35-Jährige. «Das gehört dazu, damit muss er leben. Der FCB ist ein grosser Verein. Bei Bayern München ist das auch nicht anders.»

Frei selbst ist ein wenig erstaunt über Kuzmanovic' Kritik. Weil der vor ein paar Wochen im Training vorbeigeschaut habe. Und lobende Worte gefunden hat.


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AEK Athen
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Sparta Prag
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Rayo Vallecano
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FC Shakhtar Donetsk
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FSV Mainz
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AEK Larnaca
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FC Lausanne-Sport
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NK Celje
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AZ Alkmaar
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AC Florenz
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HNK Rijeka
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Jagiellonia Bialystok
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AC Omonia Nicosia
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FC Noah
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