Pelmard mit Kampfansage
FCB-Star schreibt Meistertitel noch nicht ab

Nach der starken Leistung gegen Marseille (1:2) ist vor dem Super-League-Spiel gegen GC. FCB-Verteidiger Andy Pelmard bläst zum Angriff.
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Tavares (l.) und Pelmard (r.) verteidigen gegen Peres solidarisch.
Foto: Getty Images
Stefan Kreis

David Degen hatte vom Conference-League-Final in Tirana geträumt, die Realität aber heisst Achtelfinal-Aus gegen Marseille.

In Tränen ausbrechen muss der FCB-Boss deswegen aber nicht. Zu stark präsentiert sich die Elf im Rückspiel. Wäre Michael Lang nach seinem krankheitsbedingten Ausfall vor einer Woche im Vollbesitz seiner Kräfte gewesen, die Basler hätten den Zweitplatzierten der Ligue 1 eventuell gar eliminiert. Nach der Auswechslung des Rechtsverteidigers aber verliert die Equipe von Guillermo Abascal die Ordnung.

Katterbach irrt im Strafraum herum

Sechs Minuten nach Langs Auswechslung erzielt Ünder den Ausgleich. Tomas Tavares, zuvor auf links sehr gut unterwegs, spielt plötzlich auf rechts und kann die Flanke nicht verhindern. Linksverteidiger Katterbach irrt im Sechzehner herum statt sich auf den völlig freistehenden Ünder zu fokussieren. 1:1. Die Entscheidung. Oder um es mit Lang zu sagen: «Das 1:1 war mental schon ein Knackpunkt.»

Auf die Frage, warum er Katterbach statt Rechtsverteidiger Sergio Lopez für Lang gebracht habe, antwortet Abascal: «Wir haben gedacht, dass es uns mehr bringen würde, wenn Katterbach mit seinem linken Fuss nach vorne in die Tiefe spielen kann.»

Dazu kommts aber kaum, Marseille ist nach dem Ausgleich am Drücker, spielt seine unbestrittene individuelle Klasse aus. Und gerät nicht mehr in Gefahr, das Ding noch aus der Hand zu geben.

Bestätigung gegen GC?

Bitter sei das, sagt FCB-Innenverteidiger Andy Pelmard. «Wir müssen aber aus dieser Niederlage lernen und das Positive mitnehmen.» Davon, dass der FCB sein letztes noch verbliebenes Saisonziel verpasst habe, will der 22-jährige Franzose aber nichts wissen. Im Gegenteil. Nach der starken Leistung gegen Marseille schickt er eine Kampfansage an die Liga-Konkurrenz: «Die Saison ist noch lang, die Super League noch nicht vorbei.»

Nur: der Rückstand der Basler auf den souveränen Leader aus Zürich beträgt satte zwölf Punkte. Bei zehn noch ausbleibenden Runden würde eine Rückkehr in den Meisterkampf an ein Wunder Grenzen.

Als Trost bleibt dem FCB, dass er in dieser Saison einmal mehr die Kohlen für den Schweizer Fussball aus dem Feuer holte. Für fast die Hälfte aller Koeffizienten-Punkte ist Rotblau verantwortlich. Dank Pelmard und Co. wird die Schweiz aller Voraussicht nach in der übernächsten Saison zwei Champions-League-Startplätze bekommen.


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RKS Rakow Czestochowa
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AEK Athen
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Sparta Prag
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Rayo Vallecano
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FC Shakhtar Donetsk
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FSV Mainz
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AEK Larnaca
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Crystal Palace
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AC Florenz
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HNK Rijeka
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FC Noah
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